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Veröffentlicht am 16. Mai 2013

ICT, aber sicher: Swiss Cyber Storm sucht die «Cyber-Talente» von morgen

16.05.2013 - «Cyber» – ein Schlagwort ist in aller Munde. Der Verein «Swiss Cyber Storm» hat es sich zum Ziel gesetzt, jedes Jahr die cleversten «Cyber»-Talente der Schweiz zu finden – und sie mit Entscheidungsträgern der Wirtschaft und der Verwaltung in Kontakt zu bringen. Am 13. Juni 2013 ist die erste entsprechende Gelegenheit: Dies im Rahmen der Konferenz «Swiss Cyber Storm 4» im KKL Luzern. Das Patronat des Kongresses haben Swiss Police ICT - ein privater Verein, der mit dem Schweizer Polizei Informatik Kongress seit Jahren die Brücke zwischen Informatik und Strafverfolgung schlägt - und die Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI übernommen.

«Cyber»: Die Liste der Schlagworte ist lang: «-crime», «-defense», «-Risiken», «-Strategie» und «-war» sind nur die geläufigsten. Entsprechend gross ist die Zahl der Veranstaltungen und Tagungen, die sich der Schattenseiten des Internets annehmen.

Warum also «Swiss Cyber Storm 4» (www.swisscyberstorm.com)? Es geht darum, einerseits jedes Jahr die besten jungen Cyber-Talente zu entdecken, und sie andererseits mit Entscheidungsträgern aus Wirtschaft und Verwaltung ins Gespräch zu bringen. Das Ziel der Konferenz ist also ein konkreter Beitrag zur Verbesserung der Cyber-Sicherheit.

«Challenges», lies: Knacknüsse
In den Wochen vor dem ganztägigen Kongress, der am 13. Juni 2013 ab 08:00 im KKL Luzern stattfindet, haben Studierende und Schüler die Gelegenheit, online an so genannten «Challenges» teilzunehmen. Dabei gilt, es, «Cyber»-Rätsel oder -Knacknüsse zu lösen.

Gesucht sind aber nicht etwa Hacker, sondern Talente, die weiter denken als Hacker. Konkret heisst das: Ein verschlüsseltes zip-File knacken zu können reicht nicht. Vielmehr müssen die Spielerinnen und Spieler auch aufzeigen, aufgrund welches Fehlers in der Verschlüsselung sie letztere knackten - und wie sie diesen Fehler behöben.

Die Anforderungen an die Teilnehmenden sind vielfältig, wie Bernhard Tellenbach, Präsident des Vereins Swiss Cyber Storm und Dozent für Informationssicherheit an der ZHAW ausführt: «Wer solche Knacknüsse in nützlicher Frist lösen will, muss beispielsweise wissen, wie man rasch an bereits bestehende Grundlagen kommt, um sie dann richtig auf seinen konkreten Fall anzuwenden. Das kann etwa heissen, ein Tool passend umzuschreiben. Zentral ist die Fähigkeit, nicht nur in ausgetretenen Pfaden zu denken, sondern lösungsorientiert und kreativ zu arbeiten - so dass es nachvollziehbar bleibt. Ein Zufalls-Hack interessiert uns nicht.»

«Meet the future talents» - und bestandene Experten
Der eigentliche Kongress richtet sich an Entscheidungsträger. Sie dürfen sich auf ein breites Feld an  Referenten von ausgewiesenem Fachwissen freuen. Angeführt wird es von Costin G. Raiu, dem Leiter des Global Research & Analysis Team von Kaspersky und dem chinesischen Blogger Michael Anti. Die ganze Agenda ist im Netz unter www.swisscyberstorm.com > schedule.

Das Patronat des Kongresses haben Swiss Police ICT - ein privater Verein, der mit dem Schweizer Polizei Informatik Kongress seit Jahren die Brücke zwischen Informatik und Strafverfolgung schlägt - und die Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI übernommen.

Swiss Cyber Storm
Der Verein Swiss Cyber Storm wurde Ende 2012 gegründet. Der Verein bezweckt die regelmässige Durchführung von Cyber-Security Fachveranstaltungen für Fachleute und Führungskräfte mit Fokus auf der Swiss Cyber Storm Konferenz. Er ist nicht Gewinn-orientiert. Präsident ist ZHAW-Dozent Bernhard Tellenbach.

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