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Veröffentlicht am 27. Dezember 2004

Information: Router vermindern das Risiko einer Netzwerkattacke

27.12.2004 - Ein Router mit oder ohne Firewall-Funktion und einer Vergabemöglichkeit privater IP-Adressen ist eine billige und effiziente Lösung, die vor Netzwerkattacken (Würmern und Trojanern) besser schützen kann.

Betroffene Betriebssysteme:

Alle


Betroffene Anwendungen:

Alle


Auswirkungen:

Viele mit Breitband ausgerüstete Computer bleiben heute für längere Zeit, oder sogar den ganzen Tag am Internet, wodurch die Gefahr einer Attacke durch einen Angreifer zunimmt. Ist der Computer direkt via Kabel-/ADSL-Modem an das Internet angeschlossen, kann ein potenzieller Angreifer auch direkt auf den Computer zugreifen, ohne dass Viren oder Trojaner zuerst via E-Mail eingeschleppt werden müssten.


Massnahmen:

  • Computer über einen Router / eine Firewall ans Internet anschliessen
    Ist der Computer über einen Router an das Internet angeschlossen, greift der Angreifer „nur“ diesen Netzwerkeingangspunkt an. Eine integrierte Firewall erhöht die Sicherheit noch zusätzlich. Gerade für KMUs ist ein Router ein kostengünstiger Bestandteil der Sicherheitsinfrastruktur des Firmennetzwerks, aber auch für private Anwender macht der Einsatz eines Routers Sinn. Eine Infektion der Rechner via E-Mail oder eine Webseite kann jedoch auch vom Router / der Firewall nicht verhindert werden!
  • NAT (Network Address Translation) Funktionalität nutzen
    NAT (Network Address Translation) ermöglicht es, den Computern im Heim- oder Firmennetzwerk private, vom Internet her nicht direkt zugängliche IP-Adressen zu verteilen und so die Sicherheit zu erhöhen. Achtung: Wird ein Router über den USB Anschluss mit dem Computer verbunden, geht die Routingfunktionalität verloren. Der Router verhält sich dann wie ein Modem.

Die meisten ADSL Provider bieten, zum Teil gegen einen Aufpreis, Router an.


Funktionsweise eines Routers:

Jeder Computer, der mit dem Internet verbunden ist, besitzt eine öffentliche Internetadresse, die so genannte IP-Adresse. Es ist nun möglich, mehrere (private) Adressen eines privaten Netzwerks, z. B. eines Firmennetzwerks, auf eine öffentliche Adresse abzubilden. Wie in einem Hotel, weiss nur der Portier, in welchem Zimmer sich die einzelnen Gäste befinden. Ein Aussenstehender muss sich daher an den Portier wenden und kann nicht direkt mit einem Gast Kontakt aufnehmen. Analog sind die Adressen der einzelnen Computer im privaten Netzwerk nicht mehr direkt vom Internet zugänglich. Meistens besitzen Computer eines solchen privaten Netzwerkes die (nicht öffentlichen) IP-Adressen 192.168.0.1 – 192.168.255.254 oder aber 10.0.0.1 – 10.255.255.254.