Medienmitteilungen
2026
Publikationshinweis: Projektbericht VBS für das 1. Halbjahr 2026
Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat seinen Projektbericht für das 1. Halbjahr 2026 publiziert. Der Bericht im Webformat erscheint halbjährlich und gibt Auskunft über den aktuellen Stand der wichtigsten Top-Projekte des Departementes per 30. Juni und per 31. Dezember.
«Sicherheit Schweiz 2026»: Keine Entwarnung für die Schweiz
Die Sicherheitslage der Schweiz hat sich weiter verschlechtert – eine Entwarnung ist nicht in Sicht. Die internationale Ordnung ist im Umbruch, rund um Europa häufen sich Krisen und Konflikte. Grösste und akuteste Bedrohung für Europa bleibt Russland; seine hybride Konfliktführung wird aggressiver und trifft die Schweiz direkt. Betroffen ist die Schweiz auf breiter Front – bei Spionage und Proliferation, im Cyberraum, bei kritischen Infrastrukturen, aber auch durch gewalttätigen Extremismus und die erhöhte Terrorbedrohung.
Leitlinien für die Verteidigung: Bundesrat richtet Armee auf Verteidigungsfähigkeit aus
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 die Leitlinien für die Verteidigung gutgeheissen und damit die künftige Ausrichtung der Schweizer Armee festgelegt. Im Fokus der Stärkung der Verteidigungsfähigkeit stehen die Abwehr von hybriden Bedrohungen und Angriffen aus der Distanz. Dazu werden Einsatzkonzeption, Führungsstrukturen und Organisation angepasst. Unter anderem wird ein Drohnenbataillon bis 2028 aufgebaut und die Führungsstruktur verschlankt, was eine Reduktion der Anzahl Stäbe und Höherer Stabsoffiziere mit sich bringt. Die Rüstungsplanung zeigt auf, welche Rüstungsbeschaffungen notwendig sind, um die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit zu erreichen.
Fortschritte bei der Stärkung der Cybersicherheit
Die Schweiz kommt bei der Stärkung der Cybersicherheit voran. Der aktuelle Umsetzungsbericht zur Nationalen Cyberstrategie (NCS) dokumentiert den Stand der Arbeiten im Jahr 2025 und zeigt, dass in den laufenden Vorhaben Fortschritte erzielt wurden. Zudem zeigt der Bericht auf, mit welchen Massnahmen der zunehmenden Bedeutung von künstlicher Intelligenz (KI) im Bereich der Cybersicherheit begegnet wird. Der Bundesrat wurde in seiner Sitzung vom 20. Mai 2026 über den Bericht informiert.
Informationssicherheit beim Bund stärken: Bundesrat leitet Gesetzesrevision ein
Der Bundesrat will das Informationssicherheitsgesetz weiterentwickeln. Regelungen, die in der Praxis zu Unklarheiten führten, sollen präzisiert werden. Zudem sollen neue Bedürfnisse berücksichtigt werden, beispielsweise in der Handhabung von Klassifizierungen oder Funktionslisten. Der Bundesrat hat daher das VBS an seiner Sitzung vom 6. Mai 2026 beauftragt, eine Vernehmlassungsvorlage für eine Gesetzesrevision zu erarbeiten.
«Sicher unterwegs – online und offline» - Sensibilisierungsmassnahmen an der BEA 2026
Um der Bevölkerung die Cybersicherheit näherzubringen, tritt das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) an der Berner Publikumsmesse BEA zwischen dem 24. April und dem 3. Mai 2026 mit einem interaktiven Erlebnisstand auf. Gemeinsam mit der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP), den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), der Post, «E-Banking – aber sicher!» der Hochschule Luzern und Netpathie zeigt das BACS, wie konkret digitale Gefahren sind und wie man sich mit einfachen Massnahmen wirksam schützen kann.
«SUPER, oder?» - Start der nationalen Sensibilisierungskampagne für Cybersicherheit 2026
Phishing- und Betrugsversuche sind weit verbreitet und werden oft erkannt, sodass angemessene Cybersicherheitsmassnahmen ergriffen werden. Dennoch bestehen Unsicherheiten, da KI-gestützte Nachrichten zunehmend personalisiert sind und dadurch noch authentischer wirken. Diese Ambivalenz wird unter dem Motto «SUPER, oder?» in einer neuen Sensibilisierungskampagne zur Cybersicherheit aufgenommen. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS), die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) und die kantonalen und städtischen Polizeikorps, die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die Schweizerische Post und der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) lancieren vom 13. April bis 10. Mai 2026 einen weiteren Teil der nationalen Kampagne «S-U-P-E-R.ch», um das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Cybersicherheit zu stärken.
Cyberbedrohungslage bleibt hoch – Angriffe werden gezielter und komplexer
Der heute veröffentlichte Halbjahresbericht des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS) beschreibt die relevanten Vorfälle und Entwicklungen im Kontext der Cyberbedrohungen gegen die Schweiz und international im zweiten Halbjahr 2025. Neben den freiwilligen Meldungen zu Cybervorfällen werden erstmals die meldepflichtigen Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen ausgewiesen, die seit dem 1. April 2025 gemeldet werden müssen. Bei den freiwilligen Meldungen blieb der Meldeeingang auf hohem Niveau stabil, doch ihre Ausprägungen entwickeln sich weiter und werden gezielter. Für einen wirksamen Schutz ist eine enge nationale sowie internationale Zusammenarbeit von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft wichtig.
BACS-Direktor Florian Schütz an der RSAC-Konferenz in San Francisco
Der Direktor des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS), Florian Schütz, besucht vom 23. bis 26. März 2026 die RSAC-Konferenz in San Francisco. Die Konferenz gehört zu den weltweit führenden Veranstaltungen im Bereich der IT- und Cybersicherheit und bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und Verwaltung zusammen. Florian Schütz tauscht sich an verschiedenen Panels sowie in bilateralen Gesprächen mit Vertretern aus Industrie und internationalen Organisationen aus.
Befristete Mehrwertsteuer-Erhöhung zur Stärkung der Sicherheit und Verteidigung: Bundesrat eröffnet die Vernehmlassung
Angesichts der verschlechterten geopolitischen Lage will der Bundesrat die Sicherheit und Verteidigung der Schweiz substanziell stärken. Eine befristete Mehrwertsteuererhöhung soll es ermöglichen, der Armee und den sicherheitsrelevanten zivilen Bundesämtern jene finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, um die Bevölkerung und das Land gegen die wahrscheinlichsten Bedrohungen besser zu schützen – namentlich gegen hybride Aktivitäten und Angriffe aus der Distanz. Der Bundesrat hat dazu in seiner Sitzung vom 6. März 2026 die Vernehmlassung zur befristeten Erhöhung der Mehrwertsteuer, zur Schaffung eines Rüstungsfonds und zur Änderung des Mehrwertsteuergesetztes eröffnet.
Publikationshinweis: Projektbericht VBS für das 2. Halbjahr 2025
Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat seinen Projektbericht für das 2. Halbjahr 2025 publiziert. Der Bericht im Webformat erscheint halbjährlich und gibt Auskunft über den aktuellen Stand der wichtigsten Top-Projekte des Departementes per 30. Juni und per 31. Dezember.
Die Bundesräte Martin Pfister, Ignazio Cassis und Beat Jans nehmen an der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 teil
Die Bundesräte Martin Pfister, Ignazio Cassis und Beat Jans nehmen an der Münchner Sicherheitskonferenz teil, die vom 13. bis 15. Februar 2026 stattfindet. In einem sich stark wandelnden Sicherheitsumfeld ermöglicht die Konferenz einen hochrangigen Austausch über die Stärkung der Sicherheit Europas. Auch bietet sie Gelegenheit, Werte wie Frieden und Rechtsstaatlichkeit zu fördern.
Das BACS und der SIA rücken Cybersicherheit an der Swissbau 2026 in den Fokus
An der Messe für Bau- und Immobilienwirtschaft Swissbau 2026 in Basel vom 20. bis 23. Januar 2026 setzen das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) einen Schwerpunkt auf Cyberrisiken in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Bei verschiedenen Veranstaltungen werden die zunehmende Bedrohungslage durch Cyberangriffe aufgezeigt und den Unternehmen konkrete Handlungsempfehlungen für die Cybersicherheit entlang der Lieferkette abgegeben.
Cyberresilienz im globalen Dialog: Das BACS am WEF 2026
Durch die Teilnahme von Florian Schütz am World Economic Forum (WEF) 2026 nutzt das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) die internationale Plattform, um den Dialog mit Politik, Wirtschaft und Fachkreisen zu zentralen Fragen der Cybersicherheit zu vertiefen. Dazu führt das BACS während des WEF eine Fachveranstaltung zum Thema der geopolitischen Entwicklung, den Führungsrollen bei Schlüsseltechnologien und der digitalen Souveränität durch. Wie bereits in den Vorjahren unterstützt das BACS zudem die Organisation des WEF beim Schutz des Cyberraums.
2025
Bericht über den Einfluss von künstlicher Intelligenz in der Cybersicherheit
Der Bundesrat hat im Rahmen des Berichtes «Chancen und Risiken bei KI-Systemen in der Cybersicherheit» in Erfüllung des Postulats 23.3861 Gerhard Andrey überprüft, wie das Aufkommen von künstlicher Intelligenz (KI) die Cybersicherheit beeinflusst und inwiefern die Nationale Cyberstrategie (NCS) den sich rasch verändernden KI-Entwicklungen gerecht wird. Der Bericht, den der Bundesrat an seiner Sitzung vom 12. Dezember 2025 gutgeheissen hat, kommt zum Schluss, dass KI als Katalysator bestehender Entwicklungen in der Cybersicherheit wirkt, jedoch nicht deren grundlegende Prinzipien verändert. Künftig sollen aber in der NCS KI-Projekte klarer ausgewiesen werden, um Transparenz zu schaffen und eine gezielte Steuerung zu ermöglichen.
Das Behörden-Login der Schweiz AGOV lanciert öffentliches Bug-Bounty-Programm
AGOV, das Behörden-Login der Schweiz, erweitert die fortlaufenden Sicherheitsüberprüfungen mit einem öffentlichen Bug-Bounty-Programm: Interessierte können ab dem 8. Dezember 2025 allfällige Schwachstellen von AGOV melden und werden für Fundstellen mit marktüblichen Prämien vergütet.
Florian Schütz, Direktor des BACS, besucht Japan für hochrangige Cybersicherheits-Gespräche
Florian Schütz, Direktor des Bundesamts für Cybersicherheit (BACS), reist nach Japan, um die internationale Zusammenarbeit im Bereich Cybersicherheit zu stärken. Die Reise unterstreicht die strategische Bedeutung der bilateralen und multilateralen Kooperationen angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen und hybrider Bedrohungen.
Bundesrat setzt interdepartementale Arbeitsgruppe gegen Beeinflussungsaktivitäten und Desinformation ein
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. November 2025 das VBS beauftragt, die Interdepartementale Arbeitsgruppe Beeinflussungsaktivitäten und Desinformation einzusetzen. Ziel ist, die Koordination von Arbeiten zur Bekämpfung von Beeinflussungsaktivitäten und Desinformation innerhalb der Bundesverwaltung sowie möglicher Gegenmassnahmen zu stärken. Damit setzt der Bundesrat Massnahmen aus seinem Bericht «Beeinflussungsaktivitäten und Desinformation» in Erfüllung des Postulats 22.3006 der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats um.
Bundesrat will gegen betrügerische Webseiten vorgehen
Die digitale Kriminalität in der Schweiz hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. Der Bundesrat hat im Rahmen des Berichtes «Abschaltung von betrügerischen Websites. Nationale Koordination bei Internetbetrug» in Erfüllung des Postulats 22.3457 Müller-Altermatt die Koordination zwischen Behörden, Polizei und Registerbetreibern bei der Bekämpfung betrügerischer Webseiten geprüft. Der Bericht, den der Bundesrat an seiner Sitzung vom 19. November 2025 gutgeheissen hat, kommt zum Schluss, dass die bestehenden rechtlichen Instrumente grundsätzlich funktionieren, jedoch konsequenter angewendet werden müssen.
Fast fünfmal mehr Meldungen zu «Werbung für Online-Anlagebetrug»
Der aktuelle Halbjahresbericht des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS) zeigt auf, dass der Meldungseingang im ersten Halbjahr 2025 auf hohem Niveau stabil geblieben ist. Mehr als die Hälfte der Meldungen betreffen «Betrug» und sind damit unverändert hoch. Eine markante Zunahme ist bei den Meldungen zu «Werbung für Online-Anlagebetrug» zu verzeichnen. Cyberkriminelle missbrauchen dabei häufig prominente Persönlichkeiten als Lockvögel, um das Vertrauen potenzieller Opfer zu gewinnen. Im Fokus des Berichtes stehen zudem verschiedene gezielte Phishing-Kampagnen gegen Bankkundinnen und -kunden, die anhaltende Bedrohung durch Ransomware sowie Hacktivismus-Aktivitäten rund um Grossanlässe wie das WEF oder den Eurovision Song Contest.
Warnungen vor schwerwiegenden Cyberbedrohungen neu auch über Alertswiss
Ab sofort können Bevölkerung und Unternehmen über Alertswiss vor schwerwiegenden Cyberbedrohungen gewarnt werden. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) haben ihre Zusammenarbeit verstärkt. Neu werden auch Cyberwarnungen in die Alertswiss App und Web-Plattform integriert. Damit steht ein zusätzlicher Kanal zur Verfügung, um die Bevölkerung im Fall von grossflächigen oder neuartigen Cyberangriffen möglichst rasch zu informieren, zu warnen und mit konkreten Handlungshinweisen zu schützen.
Sicher durch die Krise: Das Notfallkonzept als Schlüssel zur Cyberresilienz
Cyberangriffe, die öffentliche Dienste lahmlegen und zur Veröffentlichung sensibler Daten führen, können das Vertrauen der Bevölkerung in die Verwaltung schädigen. Vorfälle in der Vergangenheit sowie die Gemeindeumfrage von «Myni Gmeind 2025» zeigen, dass sich viele Gemeinden noch besser auf Cybervorfälle vorbereiten können. Damit Gemeinden und Organisationen in der Schweiz ihre Cyberresilienz verbessern können, hat das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) zusammen mit seinem Partnernetzwerk ein Projekt gestartet. Dabei wurden ein Notfallkonzept-Modell, praxisnahe Hilfsmittel sowie ein Video erstellt und auf der Webseite des BACS publiziert. Zudem zeigt das BACS mit Online Brown Bag Lunches auf, wie sich Gemeinden und Organisationen optimal auf Cybervorfälle vorbereiten können.
Beirat Digitale Schweiz: Cybersicherheit heute in der Schweiz
Am Beiratstreffen Digitale Schweiz vom 30. Oktober 2025 stand die Informations- und Cybersicherheit im Fokus. Unter der Leitung von Bundesrat Martin Pfister und mit Teilnahme von Bundeskanzler Viktor Rossi trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Kantonen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu einem Austausch über den aktuellen Stand der nationalen Cybersicherheitsmassnahmen. Die Diskussionen basierten auf der Informations- und Cybersicherheit im Kontext der Nationalen Cyberstrategie (NCS) und beleuchteten konkrete Handlungsfelder sowie erfolgreiche Praxisbeispiele.
Konzept für die koordinierte Bewältigung von Cybervorfällen
Die umfassende Vernetzung digitaler Systeme führt dazu, dass sich Cybervorfälle unmittelbar auf eine Vielzahl von Organisationen auswirken können. Für eine erfolgreiche Bewältigung organisationsübergreifender Vorfälle braucht es ein koordiniertes Vorgehen aller betroffenen Akteure aus Wirtschaft, Kantonen und Bund. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) hat ein Konzept erarbeitet, welches aufzeigt, wie sich der Bund organisiert, um die koordinierte Vorfallbewältigung sicherzustellen.
Direktor des BACS Florian Schütz besucht das Jahrestreffen zur Cybersicherheit des WEF und die Singapur International Cyberweek
Der Direktor des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS) Florian Schütz vertritt die Schweiz im Oktober an zwei bedeutenden internationalen Cybersicherheitsforen in Dubai und Singapur. Mit Beiträgen zu globaler Cyberresilienz, Künstlicher Intelligenz und internationaler Kooperation setzt er Akzente für eine sichere und widerstandsfähige digitale Zukunft und stärkt die Position der Schweiz als aktive Partnerin in der globalen Cyberpolitik.
Cyberkriminalität: Hackergruppe AKIRA intensiviert ihre Aktivitäten
Gemeinsame Medienmitteilung BA, fedpol, BACS - Die Hackergruppe AKIRA hat in den letzten Monaten ihre Aktivitäten in der Schweiz intensiviert. Ungefähr 200 Unternehmen wurden Opfer von Ransomware-Angriffen. Der Schaden beläuft sich derzeit auf mehrere Millionen Schweizer Franken und weltweit auf mehrere hundert Millionen Dollar. Seit April 2024 führt die Bundesanwaltschaft (BA) ein Strafverfahren. Die Ermittlungen werden unter Koordination des Bundesamts für Polizei (fedpol) in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und den Behörden verschiedener mitwirkender Länder geführt. Die schweizerischen Behörden erinnern daran, wie wichtig es ist, sich vor Ergreifen jeglicher Massnahmen mit ihnen in Verbindung zu setzen und Strafantrag zu stellen.
Pilotprojekt zur Prüfung von Sicherheitslücken in Open Source Software
Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) hat gemeinsam mit dem Nationalen Testinstitut für Cybersicherheit (NTC) im Rahmen eines Pilotprojekts die beiden Open Source Software-Lösungen TYPO3 und QGIS auf Sicherheitslücken überprüft. Dabei wurden bei beiden Produkten Schwachstellen gefunden, die inzwischen von der Entwickler-Community behoben worden sind. Das Pilotprojekt hat gezeigt, dass gezielte Prüfungen die Sicherheit von Open Source Software (OSS) stärken und die Cyberresilienz der Schweiz erhöhen können. Das BACS prüft derzeit, wie Sicherheitsprüfungen von OSS künftig dauerhaft und strukturiert etabliert werden können.
Sechs Monate Meldepflicht für Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen
Seit dem 1. April 2025 gilt in der Schweiz die gesetzliche Meldepflicht für Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) zieht nach den ersten sechs Monaten eine positive Bilanz. Bisher sind insgesamt 164 Meldungen von kritischen Infrastrukturen eingegangen. Ab dem 1. Oktober 2025 treten die vorgesehenen Sanktionen bei Nichtmeldung in Kraft.
Nationale Cybersicherheitskonferenz 2025 zur Frage «Cyberresilienz: Regulierung oder Selbstverantwortung?»
Die Frage nach dem optimalen Zusammenspiel zwischen staatlicher Regulierung und Eigenverantwortung prägt die aktuelle Cybersicherheitsdebatte. An der heute durchgeführten Nationalen Cybersicherheitskonferenz in Bern stand das Thema «Cyberresilienz: Regulierung oder Selbstverantwortung?» im Zentrum. Rund 250 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft tauschten sich über die zentralen Herausforderungen der digitalen Sicherheit in der Schweiz aus. Bundesrat Martin Pfister eröffnete den Anlass und plädierte dafür, dass sich Selbstverantwortung und Regulierung ergänzen sollten.
Cyber Security Month 2025: Gemeinsam gegen Phishing - So schützen Sie Ihre Daten
Phishing ist und bleibt eine der grössten Bedrohungen im Internet. Im Oktober führt das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) im Rahmen des jährlichen Cyber Security Month eine Sensibilisierungskampagne durch. In diesem Jahr dreht sich alles um das Thema «Wie schütze ich meine Daten online»? mit Fokus auf die Gefahren von Phishing. Ein Grossteil der Kampagneninhalte sowie ein Quiz wurden mit dem Verein Netpathie in Zusammenarbeit mit Jugendlichen erstellt. Mit Social Engineer und Kampagnenbotschafter Ivano Somaini wird zudem in einem Webinar aufgezeigt, wie Cyberkriminelle öffentliche oder abgephischte Daten für Angriffe nutzen.
Informationssicherheit beim Bund: Keine schwerwiegenden Vorfälle 2024
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 3. September 2025 den Bericht «Informationssicherheit Bund 2024» zur Kenntnis genommen. Der Bericht beleuchtet den Stand der Informationssicherheit in der Bundesverwaltung. 2024 ist es zu keinen schwerwiegenden Vorfällen gekommen, bei denen eine ernsthafte Gefahr für die Informationen oder die Informatikmittel der Bundesverwaltung bestanden hätte. Zudem wird dargelegt, wie die Massnahmen des Bundesrates zur Vermeidung künftiger Datenabflüsse umgesetzt wurden.
Florian Schütz, Direktor des BACS, besucht die Cybertech Konferenzen in Tokyo und Osaka
Der Direktor des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS), Florian Schütz, nimmt dieses Jahr an den Cybertech-Konferenzen in Osaka und Tokyo teil. Im Rahmen seines Japanbesuches vom 1. bis 4. September 2025 wird er an verschiedenen Veranstaltungen, Panels und bilateralen Gesprächen mit Vertretern aus Industrie und Verwaltung teilnehmen.
Der Bundesrat will die Cyberresilienz von digitalen Produkten stärken
Obwohl es für die Cybersicherheit von entscheidender Bedeutung ist, Sicherheitslücken zu vermeiden, gibt es in der Schweiz kaum Vorgaben zur Cyberresilienz von digitalen Produkten. Der Bundesrat will dies ändern und hat das VBS an seiner Sitzung vom 20. August 2025 beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem UVEK und dem WBF eine Vernehmlassungsvorlage für eine Gesetzgebung zu erarbeiten. Die neuen gesetzlichen Grundlagen sollen die Sicherheitsanforderungen für Produkte mit digitalen Elementen erhöhen und damit den Forderungen der Motion «Durchführung dringend notwendiger Cybersicherheitsprüfungen» 24.3810 der Sicherheitspolitischen Kommission des Ständerats nachkommen.
Führungsteam von Bundesrat Martin Pfister komplett
Bundesrat Martin Pfister hat sein Führungsteam im Generalsekretariat gebildet. Dazu gehören Generalsekretär Daniel Büchel, die stellvertretenden Generalsekretäre Marc Siegenthaler und Robert Scheidegger, die persönlichen Mitarbeiterinnen Valériane Michel und Sibyl Eigenmann, der militärpolitische Berater, Divisionär Melchior Stoller, Kommunikationschef Renato Kalbermatten, der Leiter Raum und Umwelt Bruno Locher sowie Anja Herren, Leiterin Referententeam. Zudem stösst Lukas Lanzrein als Stabschef des Generalsekretariates dazu.
Publikationshinweis: Projektbericht VBS für das 1. Halbjahr 2025
Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat seinen Projektbericht für das 1. Halbjahr 2025 publiziert. Der Bericht im Webformat erscheint neu halbjährlich und gibt Auskunft über den aktuellen Stand der wichtigsten Top-Projekte des Departementes per 30. Juni und per 31. Dezember.
Schutz kritischer Infrastruktur gegen Cyberangriffe: drei mutmassliche Kriminelle identifiziert
Nach mehreren DDoS-Angriffen auf die Webseiten verschiedener Bundesbehörden im Juni 2023 hat die Bundesanwaltschaft (BA) ein Strafverfahren gegen Unbekannt eröffnet. Die prorussische Gruppierung "NoName057(16)" bekannte sich zu den Angriffen. Im Rahmen umfangreicher internationaler Ermittlungen, zu denen die BA und fedpol massgeblich beitrugen, konnten im Frühjahr 2025 mehrere Mitglieder der Gruppierung identifiziert werden. Die BA hat das Strafverfahren auf drei Schlüsselpersonen der Gruppierung ausgedehnt und diese zur Verhaftung ausgeschrieben. Die Betreiber der über 200 angegriffenen Schweizer Webseiten wurden, wo dies möglich war, durch das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) vorab informiert und bei der Abwehr unterstützt. Dieser Erfolg zeigt die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität.
Ergebnisbericht zu den Workshops «Die wichtigsten digitalen Daten der Schweiz»
Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) erarbeitet Grundlagen zur Umsetzung der Motion 23.3002 «Mehr Sicherheit bei den wichtigsten digitalen Daten der Schweiz». Die Motion verlangt, dass die bedeutendsten digitalen Daten des Bundes, der Kantone, der Gemeinden sowie der Betreiberinnen kritischer Infrastrukturen besonders geschützt werden. Zur Umsetzung der Motion hat das BACS in einem ersten Schritt mit Vertreterinnen und Vertretern kritischer Infrastrukturen praxisorientierte Workshops durchgeführt, deren Erkenntnisse nun in einem Bericht vorliegen – und eine zentrale Grundlage für das weitere Vorgehen bilden.
«Sicherheit Schweiz 2025»: Globale Konfrontation hat direkte Auswirkungen auf die Schweiz
Die Sicherheitslage im Umfeld der Schweiz verschlechtert sich von Jahr zu Jahr. Zwischen den USA auf der einen und China sowie Russland auf der anderen Seite zeigen sich Konturen einer globalen Konfrontation. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Schweiz: Die Spionagebedrohung ist hoch und Proliferationsaktivitäten nehmen zu. Die Terrorbedrohung bleibt erhöht. Besonders beunruhigend ist diesbezüglich die Zunahme der Online-Radikalisierung Jugendlicher. Im neuen Lagebericht «Sicherheit Schweiz 2025» beurteilt der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) die Bedrohungslage für unser Land.
Cyberangriff auf die Stiftung Radix: Auch Daten der Bundesverwaltung sind betroffen
Die Stiftung Radix wurde Opfer eines Ransomware-Angriffs. Beim Angriff sind Daten abgeflossen und wurden verschlüsselt. Zu den Kunden der Stiftung Radix gehören auch verschiedene Bundesstellen. Die Daten wurden im Darknet publiziert und werden nun von den betroffenen Stellen analysiert.
Florian Schütz nimmt am WEF-Roundtable in Paris teil
Der Direktor des Bundesamts für Cybersicherheit, Florian Schütz, nimmt am 17. und 18. Juni 2025 am internationalen World Economic Forum-Roundtable in Paris teil. Unter dem Titel «Rethinking Cyber Resilience in an Era of Complexity» diskutieren internationale Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung über zentrale Fragen, bestehende Initiativen und gemeinsame Ansätze zur Stärkung der globalen Cyberresilienz in einer zunehmend komplexen digitalen Welt.
Cybersicherheit für KMU – einfach erklärt
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen vor der Herausforderung, ihre IT-Systeme vor Cyberangriffen zu schützen. Obwohl das Bewusstsein für Cyberrisiken gestiegen ist, bleibt die praktische Umsetzung von Schutzmassnahmen oft eine Hürde. Um KMU den Einstieg ins Thema Cybersicherheit zu erleichtern, führten das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS), ITSec4KMU und der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) einen Informationsanlass durch, an dem die Expertinnen und Experten mit ihrem Fachwissen den KMU einen einfachen Einstieg in dieses wichtige Thema aufzeigten.
Kooperation für mehr Cybersicherheit im Finanzsektor: BACS und Swiss FS-CSC intensivieren Zusammenarbeit
Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und das Swiss Financial Sector Cyber Security Centre (Swiss FS-CSC) vertiefen ihre Zusammenarbeit, um die Cybersicherheit im Schweizer Finanzsektor weiter und nachhaltig zu stärken. Mit der Kooperationsvereinbarung bündeln sie ihre Kräfte und setzen gemeinsam gezielte Massnahmen gegen wachsende Cyberbedrohungen um.
Erster Umsetzungsbericht zur Nationalen Cyberstrategie (NCS)
Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 14. Mai 2025 über den ersten Umsetzungsbericht zur Nationalen Cyberstrategie (NCS) informiert. Der Bericht dokumentiert den Stand der nationalen Arbeiten zur Stärkung der Cybersicherheit. Er wurde vom Steuerungsausschuss der NCS in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) erarbeitet. Er zeigt klare Fortschritte auf: Wichtige Koordinationsstrukturen wurden geschaffen, laufende Vorhaben umgesetzt und neue lanciert und die internationale Sichtbarkeit der Schweiz im Bereich der Cybersicherheit gestärkt.
Grenzüberschreitende Cyberbedrohungen erfordern internationale Lösungen
Der aktuelle Halbjahresbericht des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS) zeigt, wie international Cyberkriminelle operieren und welche Wege sie zur Verbreitung ihrer Angriffe nutzen. Angesichts dieser globalen Cyberbedrohungen sowie der stetig wachsenden Abhängigkeiten von globaler Software, steigt die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit. Um die Cybersicherheit in der Schweiz zu stärken, trat am 1. April 2025 die Meldepflicht für Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen in Kraft, welche in enger Abstimmung mit internationalen Standards und EU-Richtlinien entwickelt wurde.
VBS und weitere Bundesstellen unterstützen Sicherheit des Eurovision Song Contest in Basel
Diverse Stellen des Eidgenössischen Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS sowie das Bundesamt für Polizei fedpol und das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG unterstützen am Eurovision Song Contest die Veranstalter und die kantonalen Behörden. Damit trägt der Bund massgeblich zur Sicherheit des Grossanlasses in Basel vom 11. bis 17. Mai 2025 bei.
BACS-Direktor Florian Schütz nimmt an RSA-Konferenz in San Francisco teil
Der Direktor des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS), Florian Schütz, besucht vom 28. April bis 1. Mai 2025 die RSA-Konferenz in San Francisco. Die Konferenz ist eine der führenden Veranstaltungen im Bereich der IT- und Cybersicherheit und bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Gesellschaft und Verwaltung zu verschiedenen Cyberthemen zusammen. Florian Schütz wird von Botschafter Benedikt Wechsler begleitet und tauscht sich an verschiedenen Panels sowie bilateralen Gesprächen mit Vertretern aus Industrie und internationalen Organisationen aus.
«Keine Ausreden – machen!» - Start der nationalen Sensibilisierungskampagne für Cybersicherheit 2025
Individuelle Passwörter und Sicherheitsupdates werden oft vernachlässigt. Unter dem Motto «Keine Ausreden – machen!» lancieren das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS), die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) und die kantonalen und städtischen Polizeikorps sowie die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die Post und der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) einen weiteren Teil der Kampagne «S-U-P-E-R.ch», um die Bevölkerung für die Cybersicherheit zu sensibilisieren.
2024
Bundesrat verabschiedet Strategie Digitale Schweiz 2025
Der Bundesrat hat am 13. Dezember 2024 die aktualisierte Strategie Digitale Schweiz für das Jahr 2025 verabschiedet und neue Fokusthemen festgelegt. Damit identifiziert der Bundesrat aktuelle Schwerpunkte.
Nachhaltigkeit im VBS: Bericht für die Jahre 2022 – 2023 publiziert
Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat seinen zweiten Nachhaltigkeitsbericht für die Jahre 2022 bis 2023 veröffentlicht. Der Bericht informiert über die vielfältigen Tätigkeiten des VBS und zeigt auf, wie das VBS zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen mit ihren «Sustainable Development Goals» (SDG) beiträgt. Die Nachhaltigkeitsleistung des Departements entwickelt sich positiv. Unter anderem ist der mit eigenen Photovoltaik-Anlagen gewonnene Strom von 8 auf 10,1 GWh weiter kontinuierlich angestiegen und die CO2-Emissionen um 9 Prozent gesunken.
Bundesrat verabschiedet strategische Ziele für Cyberübungen in der Bundesverwaltung und der Armee
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 6. Dezember 2024 den Bericht «Cyberübungen in der Bundesverwaltung und der Armee» in Erfüllung des Postulats Dobler (22.4081) gutgeheissen und damit drei strategische Ziele für Cyberübungen in der Bundesverwaltung und der Armee festgelegt: Er will die bundesinterne Koordination und Kooperation stärken, die Vor- und Nachbereitung von Cyberübungen systematisieren sowie die bundesexterne und internationale Kooperation institutionalisieren. Dazu übernimmt das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) eine zentrale Koordinationsrolle für Cyberübungen in der Bundesverwaltung.
Publikationshinweis: Bericht des Bundesrates zu Massnahmen gegen Ransomware-Angriffe
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 13. November 2024 seinen Bericht «Massnahmen gegen Ransomware-Angriffe» in Erfüllung des Postulates Graf-Litscher 21.4512 vom 16. Dezember 2021 gutgeheissen.
Bundespräsidentin Amherd und Bundesrat Parmelin empfangen schwedischen Minister für Zivilschutz Bohlin in Bern
Am 12. November empfangen Bundespräsidentin Viola Amherd, Vorsteherin des eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) und Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher des eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) den schwedischen Minister für Zivilschutz Carl-Oskar Bohlin in Bern für einen Austausch über aktuelle sicherheitspolitische Themen.
Beirat Digitale Schweiz: Cybersicherheit wichtige Basis für die Digitalisierung
Am Beiratstreffen Digitale Schweiz vom 8. November 2024 stand die Nationale Cyberstrategie (NCS) im Mittelpunkt der Diskussionen. Unter der Leitung von Bundespräsidentin Viola Amherd und mit Teilnahme von Bundeskanzler Viktor Rossi haben Vertreterinnen und Vertreter von Kantonen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft eine Bestandsaufnahme der Cybersicherheitsmassnahmen vorgenommen sowie die Herausforderungen und Chancen der aktuellen Strategie beleuchtet.
Alle 8,5 Minuten eine Meldung zu einem Cybervorfall
Die Cyberbedrohungen nehmen deutlich zu: Durchschnittlich gingen beim Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) bis Ende Oktober 2024 alle 8,5 Minuten eine Meldung zu einem Cybervorfall ein. Mit 34'789 gemeldeten Cybervorfällen in der ersten Jahreshälfte 2024 verzeichnet das BACS nahezu eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Anstieg ist insbesondere auf den massiven Anstieg bei Betrugsversuchen zurückzuführen, die mit 23'104 Meldungen zwei Drittel aller Meldungen ausmachen. Besonders im Fokus stehen dabei Telefonbetrugsversuche, die in einem gesonderten Bericht erläutert werden.
Florian Schütz an der Jahreskonferenz der Counter Ransomware Initiative
Florian Schütz, Direktor des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS), hat vergangene Woche an der diesjährigen Konferenz der Counter Ransomware Initiative teilgenommen und dabei die Schweizer Delegation angeführt. Während der Konferenz, die über vier Tage dauerte, wurden Ansätze und Lösungen zur Bekämpfung von Ransomware-Angriffen diskutiert und konkrete Massnahmen präsentiert. In einem bilateralen Treffen wurde unter anderem eine vertiefte, fachliche Zusammenarbeit zwischen dem Direktor BACS und dem Direktor des Information Technology Laboratory des National Institute for Standards and Technology (NIST) vereinbart.
Einsatz von KI bei Cyberangriffen – Fokusthema des BACS im «European Cyber Security Month»
Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz nimmt auch bei Cyberangriffen zu, insbesondere bei sogenannten Social-Engineering-Angriffen. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) nutzt den diesjährigen «European Cyber Security Month (ECSM)», um auf diese Cyberbedrohung aufmerksam zu machen und die Bevölkerung zu sensibilisieren. Der ECSM findet im Oktober statt und wird von der European Union Agency for Cybersecurity (ENISA) gemeinsam mit den europäischen Mitgliedstaaten durchgeführt.
Nationale Cybersicherheitskonferenz 2024: Geopolitik und operative Sicherheit im Fokus
Cyberbedrohungen spielen in der angespannten geopolitischen Lage eine wichtige Rolle. Gleichzeitig gehören sie für Firmen und Behörden längst zu den alltäglichen Risiken. An der heute durchgeführten Nationalen Cybersicherheitskonferenz wurde deshalb beleuchtet, wie Cyberbedrohungen in einem umfassenden Ansatz zu begegnen ist. Bundespräsidentin Viola Amherd betonte in ihrer Eröffnungsrede, man habe nun das Fundament für die Cybersicherheit geschaffen und könne verstärkt strategische Prioritäten setzen. Die Konferenz wurde von über 280 Teilnehmenden aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kantonen und Verwaltung besucht und vom Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und dem Sicherheitsverbund Schweiz (SVS) organisiert.
Cybervorfälle: Bundesrat will subsidiäre Unterstützung für das Bundesamt für Cybersicherheit durch die Armee erleichtern
Der Bundesrat will, dass das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) bei einem Cybervorfall rascher und effizienter Unterstützung durch das Kommando Cyber der Armee erhalten kann. An seiner Sitzung vom 20. September 2024 hat er das VBS beauftragt, dafür die Schaffung von Rechtsgrundlagen zu prüfen. Dabei stützt er sich auf einen Bericht zu Subsidiarität und Cybersicherheit, den er in Erfüllung eines Postulates der sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates erstellt hat. Der Bericht zeigt auf, wie das Subsidiaritätsprinzip funktioniert und wie die subsidiäre Unterstützung für das Bundesamt für Cybersicherheit durch das Kommando Cyber erleichtert werden kann. Dabei bleibt die Trennung zwischen zivilen und militärischen Interessen bestehen.
Hochrangige Konferenz zum Frieden in der Ukraine: Bericht über den Einsatz der Armee
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. August 2024 den Bericht über den Assistenzdienst zur Unterstützung der Sicherheitsmassnahmen anlässlich der hochrangigen Konferenz zum Frieden in der Ukraine vom 15. und 16. Juni 2024 zuhanden des Parlaments verabschiedet. Der Bericht wird dem Parlament zur Behandlung in der Herbstsession überwiesen.
Cybersicherheit in der Lieferkette
Aufgrund der wachsenden Vernetzung von Systemen entlang der Lieferkette bieten sich Cyberkriminellen jede Menge Angriffsvektoren, um in eine Organisation einzudringen. Für Unternehmen und Behörden ist es deshalb wichtig, ihre Lieferkette zu kennen und die Cyberrisiken zu verstehen. Damit Unternehmen, Behörden und Organisationen in der Schweiz ihre Anforderungen an die Cybersicherheit in der Lieferkette auf einfache Weise umsetzen können, hat das BACS zusammen mit der Planzer Transport AG ein Pilotprojekt gestartet. Dabei wurde ein einfacher Kreislauf entworfen, mit dem Schutzmassnahmen gegen Cyberangriffe in der Lieferkette aufgezeigt werden. Zudem wurden im Rahmen des Pilotprojektes konkrete Hilfsmittel und ein Video bereitgestellt, die auf der Website des BACS publiziert sind. Am Online Brownbag Lunch vom 5. September 2024, zeigen das BACS und die Planzer Transport AG, wie Organisationen Cyberrisiken in ihren Lieferketten richtig einschätzen können.
Stärkung der Cybersicherheit: Bundesrat genehmigt Mitgliedschaft in der European Cyber Security Organisation
Um die Cybersicherheit der Schweiz zu stärken und mit europäischen Partnern zu koordinieren, hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 21. August 2024 die Mitgliedschaft des Bundes in der European Cyber Security Organisation (ECSO) genehmigt. Durch die Mitgliedschaft erhalten die zuständigen Fachstellen des Bundes Informationen über aktuelle Technologieentscheide und -entwicklungen sowie einen Zugang zu Expertennetzwerken.
Der Bundesrat genehmigt die Teilnahme der Schweiz an zwei PESCO-Projekten
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. August 2024 die Teilnahme der Schweiz an zwei Projekten der Permanent Structured Cooperation (PESCO) der EU genehmigt. Die beiden Projekte «Military Mobility» und «Cyber Ranges Federation» bieten die Möglichkeit, die internationale Zusammenarbeit zwischen Streitkräften zu erweitern. Dies stärkt die nationale Verteidigungsfähigkeit der Schweiz. Die spezifische Zusammenarbeit im Rahmen der Projekte erfolgt im Einklang mit den Neutralitätspflichten der Schweiz.
Florian Schütz nimmt am Global Forum on Digital Security for Prosperity der OECD in Seoul teil
Florian Schütz, Direktor des Bundesamts für Cybersicherheit (BACS) und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Digitale Sicherheit (WPDS) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), nimmt vom 10. bis 11. Juli 2024 am Global Forum on Digital Security for Prosperity in Seoul teil. Er wird unter anderem ein Panel leiten, das sich mit dem Thema Regulation in der digitalen Sicherheit befasst. Ziel der Veranstaltung ist, einen gemeinsamen Dialog zu führen, Erfahrungen auszutauschen und an der Entwicklung öffentlicher Strategien im Bereich der digitalen Sicherheit zu arbeiten.
Das VBS verstärkt sein Umweltengagement mit vier weiteren Aktionsplänen
Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) intensiviert sein Engagement für die Umwelt: Mit den Aktionsplänen Umweltausbildung, Luftreinhaltung, Wasser sowie Boden und Altlasten verabschiedet Bundespräsidentin Viola Amherd vier weitere Aktionspläne des VBS. Mit insgesamt 54 Massnahmen zeigt das VBS auf, wie es sorgsam mit den Ressourcen Luft, Wasser und Boden umgehen und das nötige Umweltwissen vermitteln will.
Publikationshinweis: Bericht Informatiksicherheit Bund 2023
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. Juni 2024 den Bericht Informatiksicherheit Bund 2023 zur Kenntnis genommen.
Hochrangige Konferenz zum Frieden in der Ukraine: Erste Bilanz des BACS zu den Arbeiten des Cyberlageverbunds
Bereits im Vorfeld der hochrangigen Konferenz zum Frieden in der Ukraine wurde mit Cyberangriffen auf die Konferenz und auf Infrastrukturen in der Schweiz gerechnet. Tatsächlich kam es dann auch zu verschiedenen Cyberangriffen, die jedoch alle frühzeitig erkannt und rasch abgewehrt werden konnten. Um gemeinsam gegen die erwarteten Cyberangriffe vorzugehen, wurde in der Schweiz ein Cyberlageverbund lanciert, der vom Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) koordiniert wurde. Das BACS publiziert heute eine erste Bilanz über den Einsatz des Cyberlageverbundes.
Cyber Europe Übung 2024: Fokus auf Energiesektor
In den kommenden zwei Tagen findet zum siebten Mal die europäische Cyberübung «Cyber Europe» statt. In den letzten Jahren fokussierte die Übung unter anderem auf den Gesundheitssektor, die Zivilluftfahrt und die Telekommunikation. Dieses Jahr steht der Energiesektor im Vordergrund. Die Schweiz ist Mitorganisatorin und nimmt als wichtige Partnerin an der Cyber Europe 2024 teil. Unter der Federführung des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS) werden weitere Bundesbehörden sowie rund 30 Organisationen aus dem Schweizer Energiesektor in die Übung involviert sein.
So gelingt KMU der Einstieg ins Thema Cybersicherheit
Um KMU den Einstieg ins Thema Cybersicherheit zu erleichtern, organisierte der Verein ITSec4KMU gemeinsam mit dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) einen Sensibilisierungsanlass. Das BACS und ITSec4KMU bündelten mit diesem Anlass ihre Kräfte und ermöglichten KMU während der kostenlosen Veranstaltung einen einfachen Einstieg in dieses wichtige Thema. Mit mehr als 100 interessierten Vertreterinnen und Vertretern von KMU war der Anlass in der Cinématte in Bern ausgebucht. Eine Wiederholung der Veranstaltung in anderen Regionen der Schweiz ist geplant.
VBS setzt den Steuerungsausschuss der Nationalen Cyberstrategie ein
Die Umsetzung der Nationalen Cyberstrategie (NCS) wird durch einen Steuerungsausschuss begleitet. Dieser wirkt bei der Weiterentwicklung der Strategie mit und unterstützt die zuständigen Stellen aus Bund, Kantonen, Wirtschaft und Wissenschaft dabei, die NCS zielorientiert und wirksam umzusetzen. Das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat die Mitglieder des Steuerungsausschusses eingesetzt und den Bundesrat an seiner Sitzung vom 7. Juni 2024 darüber informiert.
Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur Cybersicherheitsverordnung
An seiner Sitzung vom 22. Mai 2024 hat der Bundesrat die Vernehmlassung zur Verordnung über die Cybersicherheit eröffnet. Die Verordnung gibt vor, wie die Meldepflicht für Cyberangriffe bei kritischen Infrastrukturen umgesetzt werden soll, regelt die Organisation zur Umsetzung der Nationalen Cyberstrategie und spezifiziert die Aufgaben des neuen Bundesamts für Cybersicherheit (BACS). Die Verordnung legt zudem fest, welche Behörden und Unternehmen von der Meldepflicht ausgenommen sind. Die Vernehmlassung dauert bis am 13. September 2024.
Hochrangige Konferenz zum Frieden in der Ukraine: Assistenzdienst der Armee und eingeschränkte Luftraumnutzung
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. Mai 2024 eine temporäre Einschränkung der Nutzung des Luftraums während der hochrangigen Konferenz zum Frieden in der Ukraine am 15. und 16. Juni 2024 auf dem Bürgenstock im Kanton Nidwalden gutgeheissen. Die Luftwaffe stellt den Luftpolizeidienst und eine verstärkte Luftraumüberwachung sicher. Zudem unterstützt die Armee im Rahmen eines Assistenzdienstes die zivilen Behörden bei der Umsetzung der Sicherheitsmassnahmen. Es handelt sich dabei um einen subsidiären Einsatz. Diese Massnahmen ergänzen die Sicherheitsmassnahmen der kantonalen Behörden.
Florian Schütz in Birmingham: Stärkung der internationalen Zusammenarbeit im Bereich Cybersicherheit
Der Direktor des Bundesamts für Cybersicherheit, Florian Schütz, nimmt vom 13.- 15. Mai in Birmingham an zwei internationalen Schlüsselveranstaltungen im Bereich der Cybersicherheit teil. Ziel der Reise ist, die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Cybersicherheit und der Bekämpfung von Ransomware zu stärken.
Verdoppelung von gemeldeten Cybervorfällen und Anstieg von KI-Betrugsversuchen
Dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) wurden im zweiten Halbjahr 2023 doppelt so viele Cybervorfälle wie im Vorjahreszeitraum gemeldet, nämlich über 30'000. Die strategische Ausrichtung des neuen Bundesamtes beruht auf vier Säulen, um angesichts der zunehmenden Bedrohungen und dem Aufkommen von KI-gesteuertem Betrug die Cybersicherheit für Bevölkerung, Wirtschaft und Behörden zu stärken.
Abschluss der Administrativuntersuchung zum Hackerangriff auf die Xplain AG: Bundesrat beschliesst Massnahmen
An seiner Sitzung vom 1. Mai 2024 hat der Bundesrat Massnahmen beschlossen, mit denen Datenabflüsse bei IT-Lieferanten zukünftig verhindert werden sollen. Dabei stützt sich der Bundesrat auf den nun vorliegenden Untersuchungsbericht zur Admi-nistrativuntersuchung. Der Bundesrat hatte im August 2023 eine externe Stelle mit der Aufarbeitung der Ereignisse rund um den Datenabfluss bei der Xplain AG mandatiert.
«Fördern Sie Ihre digitale Gesundheit» - Start der nationalen Sensibilisierungskampagne für Cybersicherheit mit Schwerpunkt Updates und Virenschutz
Regelmässige Updates und ein aktueller Virenschutz tragen massgeblich zur Cybersicherheit bei. Deshalb lancieren das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS), die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) und die kantonalen und städtischen Polizeikorps im April einen weiteren Teil der nationalen Kampagne «S-U-P-E-R.ch», in der sie die Wichtigkeit von Updates und Virenschutz betonen. Unterstützt wird die Kampagne von der Plattform für Internetsicherheit iBarry und «eBanking – aber sicher!» (EBAS).
Austausch zwischen dem Bundesamt für Cybersicherheit und der französischen Agence nationale de la sécurité des systèmes d’information
Florian Schütz, Direktor des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS), trifft am 3. April 2024 seinen französischen Amtskollegen Vincent Strubel, Generaldirektor der Agence nationale de la sécurité des systèmes d’information (ANSSI). Das Treffen dient dem Austausch über Fragen der Cybersicherheit und der Stärkung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern.
Publikationshinweis: Projektbericht VBS 2023
Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat seinen Projektbericht 2023 publiziert. Der Bericht im Webformat erscheint jährlich und gibt Auskunft über den aktuellen Stand der wichtigsten Top-Projekte des Departementes per 31. Dezember.
Hackerangriff auf Firma Xplain: Bericht des Bundesamtes für Cybersicherheit zur Datananalyse publiziert
Nach dem Hackerangriff auf die Firma Xplain hat das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS), das damalige Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC), die Koordination der Vorfallbewältigung in der Bundesverwaltung übernommen. Teil davon war die Analyse der durch die Täterschaft im Darknet publizierten Daten. Die Analyse wird im heute publizierten Bericht erläutert. Der Bericht zeigt auf, welche Art von Daten betroffen waren, und beschreibt die Herausforderungen bei der Durchführung der Datenanalyse. Er nimmt keine inhaltliche Bewertung der Daten vor. Der Bericht untersucht auch nicht, weshalb welche Daten abfliessen konnten; diese Frage wird im Rahmen der laufenden Administrativuntersuchung geklärt.
Florian Schütz nimmt am Common Good Cyber Workshop 2024 in Washington D.C. teil
Am 26. und 27. Februar wird die Schweiz erneut die Förderung einer besseren Cybersicherheit auf internationaler Ebene unterstützen. Florian Schütz, der Direktor des Bundesamtes für Cybersicherheit, wird am Common Good Cyber Workshop 2024 in Washington D.C. teilnehmen, der von der NGO Global Cyber Alliance organisiert wird.
Diverse Webseiten der Bundesverwaltung aufgrund eines DDoS-Angriffes kurzzeitig nicht erreichbar
Aufgrund eines DDoS-Angriffes waren am Mittwoch, 17. Januar 2024 unter anderem einzelne Webseiten der Bundesverwaltung zeitweise nicht erreichbar. Die russlandnahe Gruppierung «NoName» bekennt sich zum Angriff und gibt als Begründung die Teilnahme des ukrainischen Präsidenten Selenskyj am WEF an. Der Cyberangriff wurde rasch bemerkt und die Spezialistinnen und Spezialisten der Bundesverwaltung haben die entsprechenden Massnahmen eingeleitet, um die Erreichbarkeit der Webseiten so rasch wie möglich wieder herzustellen. Ein solcher Angriff war erwartet und die Sicherheitsvorkehrungen wurden entsprechend umgesetzt. DDoS-Angriffe zielen auf die Verfügbarkeit von Webseiten ab. Daten fliessen bei einem DDoS-Angriff keine ab.
2023
Drei neue Verwaltungseinheiten im VBS
Am 1. Januar 2024 nehmen im Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) drei neue Verwaltungseinheiten ihre Tätigkeiten auf: das Staatssekretariat für Sicherheitspolitik (SEPOS), das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und das Kommando Cyber (Kdo Cy) innerhalb der Armee. Mit diesen neuen Verwaltungseinheiten kann die Sicherheitspolitik der Schweiz zur Bewältigung der zunehmenden Bedrohungen und Gefahren noch wirksamer gestaltet werden.
Manuel Suter wird Stellvertretender Direktor des neuen Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS)
Die Chefin VBS, Bundesrätin Viola Amherd, hat Manuel Suter per 1. Januar 2024 zum Stellvertretenden Direktor BACS ernannt. Der Bundesrat wurde in seiner Sitzung vom 22. Dezember über die Ernennung informiert.
Informationsaustausch und Community Building zur Stärkung der Cyberresilienz im internationalen Genf
Zur Stärkung der Cyberresilienz internationaler Organisationen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) des internationalen Genfs haben das Eidgenössische Department für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) gemeinsam mit dem Kanton Genf und anderen Partnern am 30. November 2023 in Genf einen «Cyber Capacity and Community Building Event» durchgeführt.
Publikationshinweis
Bericht in Erfüllung des Postulats 20.4594 Bellaiche vom 17. Dezember 2020. Ethisches Hacking institutionalisieren und Cybersicherheit erhöhen.
Staatssekretariat für Sicherheitspolitik (SEPOS) und Bundesamt für Cybersicherheit (BACS): Bundesrat beschliesst rechtliche Grundlagen
Am 1. Januar 2024 nehmen mit dem Staatssekretariat für Sicherheitspolitik (SEPOS) und dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) zwei neue Verwaltungseinheiten im VBS ihre Tätigkeiten auf. Für diese neuen Kompetenzzentren hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 22. November 2023 die rechtlichen Grundlagen angepasst.
Hackerangriff auf die Firma Concevis: Auch die Bundesverwaltung ist betroffen
Das Software-Unternehmen Concevis wurde Opfer eines Ransomware-Angriffes, bei dem sämtliche Server der Firma verschlüsselt wurden. Unter den entwendeten Daten befinden sich nach aktuellem Kenntnisstand mutmasslich auch ältere, operative Daten der Bundesverwaltung. Die vertieften Analysen laufen derzeit noch.
NCSC-Halbjahresbericht mit Fokusthema «Hacktivismus»
Das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) hat heute den neuen Halbjahresbericht publiziert. Dieser befasst sich mit den wichtigsten Cybervorfällen der ersten Jahreshälfte 2023 in der Schweiz und international. Das Fokusthema widmet sich dem Hacktivismus.
Hackerangriff auf die Firma Xplain: Bundesrat verabschiedet Untersuchungsauftrag
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 23. August 2023 die Administrativuntersuchung zur Aufarbeitung der Ereignisse rund um den Datenabfluss bei der Firma Xplain AG angeordnet und den Untersuchungsauftrag verabschiedet. Im Auftrag des Bundesrats wird das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) ein Untersuchungsorgan einsetzen. Das EFD wird die Genfer Kanzlei OBERSON ABELS SA mandatieren. Als unabhängige Stelle soll sie untersuchen, ob die Bundesverwaltung bei der Auswahl, Instruktion und Überwachung der Xplain AG sowie der Zusammenarbeit mit dieser Firma ihre Pflichten angemessen erfüllt hat. Zudem sollen Massnahmen identifiziert werden, um einen ähnlichen Vorfall künftig zu verhindern.
Hackerangriff auf die Firma Xplain: Auszug aus Informationssystem «HOOGAN» von 2015 im Darknet publiziert – Betroffene werden informiert
Nach dem Ransomware-Angriff auf die IT-Dienstleisterin Xplain, zu deren Kunden auch fedpol gehört, wurde in den gestohlenen und veröffentlichten Daten auch ein acht Jahre alter Auszug aus dem Informationssystem HOOGAN festgestellt. fedpol informiert die Betroffenen direkt und kommuniziert im Sinne der Transparenz auch öffentlich.
Hackerangriff auf Firma Xplain: Bundesrat mandatiert politisch-strategischen Krisenstab «Datenabfluss»
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Juni 2023 einen politisch-strategischen Krisenstab «Datenabfluss» mandatiert. Der departementsübergreifende Krisenstab soll die laufenden Arbeiten zur Bewältigung des Ransomware-Angriffes auf die Firma Xplain, von dem auch Daten aus der Bundesverwaltung betroffen sind, koordinieren und Massnahmen vorschlagen. Zudem lässt der Bundesrat ein Mandat für eine Administrativuntersuchung erarbeiten. Auch hat er entschieden, bestehende Verträge mit Informatikdienstleistern des Bundes überprüfen und nötigenfalls so anpassen zu lassen, dass die Cybersicherheit der Dienstleister verbessert wird und der Bund im Fall eines erfolgreichen Angriffs rasch reagieren kann. Schliesslich lässt er Massnahmen prüfen, mit denen sichergestellt werden kann, dass die heute von Xplain für die Polizei sowie für Sicherheits- und Migrationsbehörden erbrachten essenziellen Leistungen in jedem Fall gewährleistet werden können.
Hackerangriff auf die Firma Xplain: Erste Erkenntnisse aus Datenanalysen zeigen Handlungsbedarf
Seit Bekanntwerden des Ransomware-Angriffs auf das Unternehmen Xplain laufen in der Bundesverwaltung intensive Abklärungen zu den betroffenen Daten. In den bis heute analysierten Datensätzen finden sich auch operative Daten verschiedener Behörden und Organisationen. Wie diese Daten auf die Infrastruktur der Firma Xplain gelangten, wird nun sorgfältig geklärt.
DDoS-Angriff auf Bundesverwaltung: Diverse Webseiten und Anwendungen der Bundesverwaltung nicht erreichbar
Mehrere Webseiten der Bundesverwaltung sind/waren am Montag 12. Juni 2023 nicht erreichbar. Grund ist ein DDoS-Angriff auf die Systeme der Bundesverwaltung. Die Spezialisten der Bundesverwaltung haben den Angriff rasch bemerkt und treffen Massnahmen, um die Erreichbarkeit der Webseiten und Anwendungen so rasch wie möglich wieder herzustellen.
Bericht Informatiksicherheit Bund 2022
Publikationshinweis
Hackerangriff auf die Firma Xplain: Auch die Bundesverwaltung ist betroffen
Vom Ransomware-Angriff auf das Unternehmen Xplain, bei dem ein Teil der entwendeten Daten im Darknet publiziert wurde, könnten nach aktuellem Kenntnisstand auch operative Daten der Bundesverwaltung betroffen sein. Die vertieften Analysen laufen derzeit noch.
Florian Schütz wird Direktor des neuen Bundesamtes für Cybersicherheit
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 24. Mai 2023 den heutigen Delegierten des Bundes für Cybersicherheit und Leiter des Nationalen Zentrums für Cybersicherheit (NCSC), Florian Schütz, per 1. Januar 2024 zum Direktor des neuen Bundesamtes für Cybersicherheit ernannt.
NCSC-Halbjahresbericht mit Fokusthema «Cybersicherheit bei KMU»
Der neue Halbjahresbericht des Nationalen Zentrums für Cybersicherheit (NCSC) befasst sich mit den wichtigsten Cybervorfällen der zweiten Jahreshälfte 2022 in der Schweiz und international. Im Fokus werden die wichtigsten Punkte rund um die Cybersicherheit bei KMU beleuchtet.
Neues Bundesamt für Cybersicherheit: Beschlüsse zu den Ressourcen
Das heutige Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) wird per 1. Januar 2024 in ein Bundesamt umgewandelt und aus dem Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) ins Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) überführt. An seiner Sitzung vom 19. April 2023 hat der Bundesrat Beschlüsse zu den Ressourcen gefällt. Die bisherigen finanziellen Mittel fürs NCSC in der Höhe von 13,7 Millionen Franken werden vom Generalsekretariat des EFD ins neue Bundesamt im VBS verschoben. Damit dieses die Supportaufgaben eigenständig wahrnehmen kann, sieht der Bundesrat vor, sein Budget um 0,8 Millionen Franken zu erhöhen.
Der Bundesrat und die Kantone legen die neue Nationale Cyberstrategie fest
Die neue Nationale Cyberstrategie (NCS) wurde an der Sitzung vom 5. April 2023 durch den Bundesrat und an der heutigen Plenarversammlung der KKJPD durch die Kantone gutgeheissen. Die Strategie zeigt auf, mit welchen Zielen und Massnahmen der Bund und die Kantone gemeinsam mit der Wirtschaft und den Hochschulen den Cyberbedrohungen begegnen wollen. Für die Planung und Koordination der Umsetzung wird wiederum ein Steuerungsausschuss eingesetzt, der die Strategie auch weiterentwickeln soll. Dazu soll dessen Rolle ausgebaut und die Unabhängigkeit gestärkt werden.
2022
Bundesratsfoto 2023: Gute Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Standpunkten
Die Bundeskanzlei hat das offizielle Bundesratsfoto 2023 veröffentlicht. Mit dem Bild des Waadtländer Fotografen Matthieu Gafsou will Bundesrat Alain Berset zeigen, dass die Mitglieder des Bundesrats trotz unterschiedlicher Standpunkte gut zusammenarbeiten und sich gemeinsam für die Schweiz einsetzen.
Auto-Bremsen weiter optimieren
Forschende des PSI und Mitarbeiter des Technologietransferzentrums ANAXAM sowie des Industriepartners Audi Sport haben gemeinsam buchstäblich Licht ins Dunkel gebracht: Mit Neutronen haben sie einen Bremssattel in Aktion durchleuchtet und Potenzial für Optimierungen aufgezeigt.
Das neue Gesetz über Vorläuferstoffe für Explosivstoffe tritt in Kraft
Ab dem 1. Januar 2023 wird der Erwerb durch Privatpersonen von Substanzen, die zur Herstellung von Explosivstoffen verwendet werden können, geregelt. Auf dem Schweizer Markt sind rund 100 Produkte, die solche Substanzen enthalten, von der Regulierung betroffen. Je nach Substanz und Konzentration ist für den Erwerb dieser Produkte künftig eine Bewilligung erforderlich, die von fedpol ausgestellt wird. Diese Bewilligung ist in der Regel drei Jahre lang gültig.
Globale Ernährungskrise: Die Schweiz spricht zusätzliche 14,5 Millionen Franken für das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen
Rund 350 Millionen Menschen sind derzeit weltweit von akutem Hunger betroffen und auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Aufgrund der sich zuspitzenden Ernährungskrise bewilligt Bundespräsident Cassis zusätzliche Mittel in der Höhe von 14,5 Millionen Franken für das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP). Damit erhöhen sich die Beiträge der Schweiz an das WFP im Jahr 2022 auf über 100 Millionen Franken.
Organspende jetzt regeln: Die neue Kampagne des BAG regt zum Handeln an
Mit der neuen Bevölkerungskampagne «Regeln statt aufschieben: die Organspende.» ermutigen das Bundesamt für Gesundheit und Swisstransplant die Bevölkerung, ihren Entscheid zur Organspende jetzt zu treffen, schriftlich festzuhalten und den Angehörigen mitzuteilen. Dadurch werden die Angehörigen entlastet und können im Sinn der verstorbenen Person entscheiden, wenn es je zu einer Situation kommt, die eine entsprechende Entscheidung erfordert.
BFU – IKEA ruft den Drehstuhl «ODGER» in der Farbe Anthrazit wegen Sturz- und Verletzungsgefahr zurück
In Zusammenarbeit mit der BFU, Beratungsstelle für Unfallverhütung, ruft IKEA den Drehstuhl «ODGER» in der Farbe Anthrazit mit den Datumsstempeln vor und bis einschliesslich 2221 (jjww) zurück. Es gibt eine Sturz- und Verletzungsgefahr. Betroffene Kunden erhalten den Kaufpreis rückerstattet.
Weitere Lieferungen der Schweiz für die Winterhilfe in der Ukraine
Der harte Winter stellt für Millionen von Ukrainerinnen und Ukrainern eine grosse Herausforderung dar. Viele sind aufgrund der gezielten Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes ohne Strom und Heizung. Die Schweiz organisiert eine weitere Lieferung humanitärer Hilfsgüter für die ukrainische Bevölkerung mit vierzig Heizgeräten und ebenso vielen Generatoren. Die Lastwagen mit den Hilfsgütern haben sich heute auf den Weg in die Ukraine gemacht.
BFU – ORTOVOX ruft die Lawinenrücksäcke «ORTOVOX AVABAG LiTRIC Modelle» zurück
In Zusammenarbeit mit der BFU, Beratungsstelle für Unfallverhütung, ruft ORTOVOX die Lawinenrücksäcke «ORTOVOX AVABAG LiTRIC Modelle» zurück. Es besteht eine Gesundheitsgefährdung. Betroffenen Kundinnen und Kunden wird der Kaufpreis rückerstattet.
Wohnen: Nur leichte Verhaltensänderungen während der Corona-Pandemie
Das Wohn- und Umzugsverhalten hat sich in der Schweiz während der Corona-Pandemie nur leicht verändert. Eine Präferenz für weniger dicht besiedelte Ge-biete war festzustellen, der Effekt fiel allerdings bescheiden aus. Dies zeigt die Publikation «Wohnpräferenzen im Zuge der Corona-Pandemie».
Besser bauen heisst besser leben: Die Schweiz lanciert eine neue Baukultur-Allianz
Bundesrat Alain Berset wird sein Präsidialjahr 2023 mit einer internationalen Konferenz zur Baukultur eröffnen: Auf Einladung der Schweiz diskutieren vom 14. bis 16. Januar 2023 in Davos Kulturministerinnen und -minister aus mehr als 20 europäischen Ländern mit Vertreterinnen und Vertretern der Bau- und Immobilienindustrie sowie von Organisationen der Zivilgesellschaft über Qualität und Kultur beim Bauen. Dazu soll die neue Davos Baukultur Allianz lanciert werden.
BFU – Decathlon ruft bestimmte «MTB Rockrider XC 500 S» wegen Sturz- und Unfallgefahr zurück
In Zusammenarbeit mit der BFU, Beratungsstelle für Unfallverhütung, ruft Decathlon bestimmte «MTB Rockrider XC 500 S» zurück. Es besteht eine Sturz- und Unfallgefahr. Die betroffenen Fahrräder werden kostenlos umgerüstet.
Energie: Bund unterzeichnet Vertrag für ein zweites Reservekraftwerk
Der Bund hat einen weiteren Vertrag für ein Reservekraftwerk unterzeichnet, das bereits im laufenden Winter 2022/23 bereitsteht. Es handelt sich um das bestehende thermische Kraftwerk von Groupe E in Cornaux (NE) mit einer Leistung von bis zu 36 Megawatt (MW).
Letzte Dienstreise als Bundesrat: Ueli Maurer zu Besuch bei seinem Amtskollegen im Vereinigten Königreich
Bundesrat Ueli Maurer hat heute in London seinen britischen Amtskollegen und neuen Finanzminister des Vereinigten Königreichs Jeremy Hunt getroffen. Die beiden Finanzminister würdigten die Fortschritte bei den Verhandlungen beim Abkommen über die gegenseitige Anerkennung im Finanzbereich und stellten dessen Finalisierung bis Ende Sommer 2023 in Aussicht.
Weiterhin angespannte Situation im Asylbereich
Bund, Kantone, Städte und Gemeinden sind bei der Unterbringung und Betreuung der Asyl- und Schutzsuchenden angesichts der sehr hohen Zahl an neuen Asylgesuchen und der anhaltenden Fluchtbewegung aus der Ukraine weiterhin stark herausgefordert. Der Bund hat die vorzeitige Zuweisung von Asylsuchenden an die Kantone beendet und wird die regulären Zuweisungen über die Feiertage reduzieren. Die genauen Modalitäten werden vom Sonderstab Asyl (SONAS) festgelegt.
Die Schweiz und Frankreich vereinbaren nachhaltige Steuerregelungen für das Homeoffice
Die Schweiz und Frankreich haben sich auf eine Lösung für die Besteuerung des Einkommens des Homeoffice geeinigt: Ab dem 1. Januar 2023 können pro Jahr bis zu 40 Prozent der Arbeitszeit im Homeoffice geleistet werden, ohne dass dies Auswirkungen auf den Staat der Besteuerung der Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit hat – insbesondere für Grenzgängerinnen und Grenzgänger.
Auszeichnung an der «Swiss Innovation Challenge»: 2. Platz für Empa-Spin-off «Perovskia Solar»
Das Empa-Spin-off «Perovskia Solar» hat beim Innovationswettbewerb «Swiss Innovation Challenge» den zweiten Platz erreicht und damit mehr als 100 Mitbewerber hinter sich gelassen. Die Preise wurden von Bundesrat Guy Parmelin überreicht. «Perovskia Solar» fertigt digital gedruckte, anpassbare Solarzellen, die sich nahtlos in elektronische Geräte und Sensoren integrieren lassen und auch bei schlechten Lichtverhältnissen Strom produzieren.
Energie: Bundesrat bereitet weitere Massnahmen zur Stärkung der Versorgungsicherheit vor
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. Dezember 2022 eine Aussprache über ein dringliches Bundesgesetz zur Stärkung der Energieversorgungsicherheit geführt. Dieses soll vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) im Hinblick auf den Winter 2023/24 vorbereitet werden. Es schafft eine befristete gesetzliche Grundlage, damit insbesondere die Gasbranche die nötigen Vorkehrungen zur Stärkung der Versorgungssicherheit im nächsten Winter umsetzen kann. Weiter soll das Bundesamt für Energie (BFE) Zugang erhalten zu versorgungsrelevanten Daten aus dem Gas- und Strombereich.
Energie: Bundesrat setzt Verordnung über den Betrieb von Reservekraftwerken und Notstromgruppen in Kraft
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. Dezember 2022 die Verordnung über den Betrieb von Reservekraftwerken und Notstromgruppen bei einer unmittelbar drohenden oder bereits bestehenden Mangellage gutgeheissen. Sie regelt den Betrieb der für die Reserve bezeichneten Anlagen für die Zeit ab 22. Dezember 2022 bis am 31. Mai 2023. Für diese Anlagen werden die Grenzwerte der Luftreinhalte-Verordnung, beziehungsweise die Betriebsstundenbeschränkung temporär aufgehoben. Die Massnahmen zur Begrenzung des Lärms und der Luftschadstoffe für Reservekraftwerke werden in der jeweiligen Betriebsbewilligung des UVEK individuell festgelegt.
Bundesrat ermöglicht Zusammenarbeit mit Europäischer Staatsanwaltschaft
Der Bundesrat ermöglicht der Schweiz die Zusammenarbeit mit der Europäischen Staatsanwaltschaft (EUStA). Mit einer neuen Verordnung hat er am 21. Dezember 2022 die dafür notwendige Rechtsgrundlage geschaffen. Gestützt darauf können die Schweizer Strafverfolgungsbehörden künftig Beweismittel und Informationen mit der EUStA austauschen. Damit stärkt der Bundesrat die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität.
Bundesrat wählt neues Mitglied der Eidgenössischen Nationalparkkommission
Der Bundesrat hat die Wirtschaftswissenschafterin Gianna Rauch Poo als neues Mitglied der Eidgenössischen Nationalparkkommission (ENPK) gewählt. Diese Kommission bildet den Stiftungsrat des Schweizerischen Nationalparks.
Bundesrat anerkennt Schengen-Beitritt von Kroatien
Kroatien gehört ab 1. Januar 2023 zum Schengen-Raum. Das hat der Rat der Europäischen Union (EU) am 8. Dezember 2022 beschlossen. Der Bundesrat hat diesen Beschluss an seiner Sitzung vom 21. Dezember 2022 übernommen.
Bundesrat erachtet Voraussetzungen für Einführung des dritten Geschlechts als nicht erfüllt
Das binäre Geschlechtermodell ist in der schweizerischen Gesellschaft nach wie vor stark verankert. Dies hält der Bundesrat in einem Postulatsbericht fest, den er an seiner Sitzung vom 21. Dezember 2022 verabschiedet hat. Die gesellschaftlichen Voraussetzungen für die Einführung eines dritten Geschlechts oder für einen generellen Verzicht auf den Geschlechtseintrag im Personenstandsregister sind derzeit nicht gegeben. Eine Änderung des binären Geschlechtermodells wäre ausserdem mit zahlreichen Anpassungen der Verfassung und der Gesetze von Bund und Kantonen verbunden.
Energie: Studie zur Entwicklung der Stromversorgungssicherheit bis 2040
Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 21. Dezember 2022 über den Bericht «Modellierung der Erzeugungs- und Systemkapazität (System Adequacy) in der Schweiz im Bereich Strom» informiert. Dieser analysiert die Auswirkungen verschiedener Szenarien in der Schweiz und in Europa auf die Stromversorgungssicherheit bis ins Jahr 2040. Die Studie zeigt auf, dass für die Schweizer Versorgungssicherheit drei Dimensionen von zentraler Bedeutung sind: Die Wasserkraft, die Importkapazität und die europäische Gesamtentwicklung. Bei einem guten Zusammenspiel der ersten beiden Dimensionen bleiben auch grössere Versorgungsengpässe auf Schweizer oder europäischer Seite unkritisch.
Energie: Bundesrat übernimmt Stromsparziel der EU in der Schweiz auf freiwilliger Basis
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. Dezember 2022 eine Aussprache zu den von der EU beschlossenen und geplanten Massnahmen zur Reduktion des Stromverbrauchs und zur Dämpfung der Strompreise geführt. Er hat dabei entschieden, das Stromsparziel der EU in der Schweiz auf freiwilliger Basis zu übernehmen. Dadurch trägt die Schweiz zur Senkung der Grosshandelspreise und Stärkung der Versorgungssicherheit in Europa bei. Die Reduktion des Stromverbrauchs soll im Rahmen der laufenden Energiespar-Kampagne erreicht werden. Der Bundesrat hat zudem entschieden, die Kampagne bis zum Winter 2023/24 weiterzuführen.
Russland: Schweiz weitet Sanktionsliste aus
Das für Sanktionen zuständige WBF hat am 21. Dezember 2022 die Sanktionsliste betreffend Russland ausgeweitet. Die Schweiz übernimmt damit die Änderungen, welche die EU im Zusammenhang mit den Lieferungen iranischer Drohnen nach Russland und der anhaltend besorgniserregenden Lage in der Ukraine beschlossen hatte. Die Änderungen treten um 18.00 Uhr in Kraft.
Arbeitnehmende sollen Berufskosten pauschal abziehen können
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. Dezember 2022 die Vernehmlassung für eine Neuregelung der Berufskosten eröffnet. Unselbständig Erwerbstätige sollen künftig wählen können, ob sie ihre Berufskosten in der Steuererklärung pauschal oder effektiv abziehen.
Pauschalen im Bereich Ophthalmologie: Tarifvertrag bis Ende 2023 genehmigt
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. Dezember 2022 Abgeltungen im Bereich Augenheilkunde genehmigt. Der Tarifvertrag zur pauschalen Vergütung von Katarakt- und Glaukom-Operationen sowie intravitrealen Injektionen gilt befristet bis zum 31. Dezember 2023.
Ergebnisse der Personalbefragung 2022
In der Bundesverwaltung arbeiten engagierte Mitarbeitende mit einer hohen Leistungsbereitschaft. Dies zeigen die Ergebnisse der Personalbefragung 2022, über die der Bundesrat an seiner Sitzung vom 21. Dezember 2022 informiert wurde.
Coronavirus: Geschäftsmieten – Bundesrat nimmt dritten Bericht zur Kenntnis
Die Situation bei den Geschäftsmieten hat sich nach Aufhebung aller Covid-19-Massnahmen im Sommer 2022 weitgehend entschärft. Der Bundesrat hat am 21. Dezember 2022 den dritten Monitoringbericht Geschäftsmieten zur Kenntnis genommen. Eine Befragung von Unternehmen, die von den Massnahmen während der Pandemie besonders betroffen waren, ergab, dass die Pandemie zwar Spuren hinterlassen hat. Dank den wirtschaftlichen Unterstützungsmassnahmen hat sich die Situation aber für viele Unternehmen deutlich verbessert. Das Monitoring im Bereich der Geschäftsmieten wird damit abgeschlossen.
Covid-19: Einzelne Massnahmen der Pandemiebekämpfung werden verlängert
Trotz Stabilisierung der Lage lässt sich der weitere Verlauf der Covid-19-Pandemie nicht zuverlässig abschätzen. Das Parlament hat deshalb entschieden, das Covid-19-Gesetz bis Mitte 2024 zu verlängern. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. Dezember 2022 die entsprechenden Verordnungen ebenfalls angepasst und verlängert. Damit bleiben die rechtlichen Grundlagen für einzelne wichtige Massnahmen der Pandemiebekämpfung bestehen.
Bundesrat entscheidet über Anträge des Verwaltungsrats der Swisscom
Der Bundesrat hat zwei Anträgen des Verwaltungsrats zur Unternehmensleitung zugestimmt. Er unterstützt die Erweiterung der Konzernleitung und die damit verbundene Erhöhung der Obergrenze für die Vergütung der Konzernleitung sowie die Wahl von Frau Monique Bourquin als neues Mitglied des Verwaltungsrats. Zudem hat der Bundesrat über das weitere Vorgehen zum Staatsvertreter im Verwaltungsrat der Swisscom AG entschieden.
Bundesrat sieht keinen Handlungsbedarf bei der Organisation des Bundesstrafgerichts
Die Geschäftsprüfungskommissionen von National- und Ständerat (GPK) schlagen eine Änderung bei der Organisation des Bundesstrafgerichts (BStGer) vor sowie eine Erhöhung der Anzahl Stellen. Ziel der GPK ist die Schaffung eines unabhängigen Berufungs- oder Rechtsmittelgerichts als zweite Instanz. In seiner Stellungnahme vom 16. Dezember 2022 weist der Bundesrat darauf hin, dass das Parlament die Anzahl der Richterstellen der Berufungskammer bereits verdoppelt hat. Anders als die GPK ist der Bundesrat zudem der Ansicht, dass die Berufungskammer hinsichtlich Organisationsform und Unabhängigkeit den Anforderungen der Strafprozessordnung entspricht.
Bundesanwaltschaft reicht Anklage gegen eine Person ein wegen Unterstützung terroristischer Gruppierungen und verbotener Gewaltdarstellungen
Die Bundesanwaltschaft (BA) hat gegen einen 26-jährigen türkischen Staatsbürger mit Wohnsitz im Kanton Schaffhausen Anklage beim Bundesstrafgericht eingereicht. Die BA wirft ihm Unterstützung der verbotenen Gruppierungen «Al-Qaïda» und «Islamischer Staat» sowie verwandter Organisationen sowie Herstellen und Zugänglichmachen von Gewaltdarstellungen vor.
Weniger Neuzugänge führten im zweiten Pandemiejahr 2021 zur Abnahme der Sozialhilfequote auf 3,1%
Im Jahr 2021 haben in der Schweiz 265 100 Personen mindestens einmal eine finanzielle Leistung der wirtschaftlichen Sozialhilfe erhalten. Die Sozialhilfequote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 3,1%. Dieser Rückgang ging einher mit einer tieferen Anzahl an Neueintritten. Damit waren die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Sozialhilfe wie auch im Vorjahr gering. Dies sind einige Ergebnisse der Sozialhilfestatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Personenfernverkehr: Bund und Bahnen wollen Kooperationsmodell weiterführen
Die Bahnunternehmen SBB, BLS und SOB haben sich darauf verständigt, das Kooperationsmodell im Fernverkehr auch in der nächsten Konzessionsperiode, d. h. ab Dezember 2029, fortzuführen. Die SBB behält damit die Konzession für den Fernverkehr, überträgt der BLS und SOB aber den Betrieb einzelner Linien. Die Bahnen haben dazu unter Einbezug des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) eine Basisvereinbarung abgeschlossen.
November 2022: Pharma lässt Exporte einbrechen
Während die Exporte im November 2022 saisonbereinigt um fast einen Zehntel zurückgingen, wuchsen die Importe gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent. Namentlich exportseitig gab Chemie-Pharma den Ausschlag für das Gesamtergebnis. Die Handelsbilanz schloss mit einem niedrigen Überschuss von knapp einer halben Milliarde Franken.
Andermatt und Murten als «Beste Tourismusdörfer» ausgezeichnet
Die Welttourismusorganisation UNWTO hat im Rahmen ihrer «Best Tourism Villages»-Initiative zum zweiten Mal die besten Tourismusdörfer der Welt gesucht. Die Schweiz als Mitgliedstaat der UNWTO durfte drei Kandidaten ins Rennen schicken, Andermatt und Murten wurden heute ausgezeichnet.
Ermächtigung für Strafverfahren gegen ausserordentlichen Staatsanwalt des Bundes
Stephan Zimmerli, ausserordentlicher Staatsanwalt des Bundes, darf ein Strafverfahren gegen Sonderermittler Peter Marti durchführen. Die Generalsekretärin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) hat am 20. Dezember 2022 die dafür notwendige beamtenrechtliche Ermächtigung erteilt.
Air2030: Optimale Struktur für die Realisierungsphase
Die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge des Typs F-35A und eines bodengestützten Luftverteidigungssystems grösserer Reichweite des Typs Patriot kommen nach der Unterzeichnung der Beschaffungsverträge in die Realisierungsphase. Um zu analysieren, ob die organisatorische Struktur des Programms Air2030 für diese Phase optimal aufgesetzt ist, hat armasuisse das Unternehmen PriceWaterhouseCoopers AG mit einem Review beauftragt.
Grund für milliardenschwere Bauschäden aufgeklärt - Brüchige Betonwände: Empa-Forscher finden Ursache
Nach aufwändigen Analysen haben Empa-Forschende die Ursache des Beton-Skandals in der irischen Grafschaft Donegal gefunden, wo Bauschäden seit Jahren für rote Köpfe und Proteste sorgen: Betonwände von tausenden Häusern sind von Rissen durchgezogen, die teure Reparaturen oder gar einen Abbruch nötig machen. Der Grund, so dachte man lange, sei ein zu hoher Glimmergehalt im Beton. Dank der Empa-Untersuchungn können schwere Bauschäden künftig vermieden werden, da der wahre Schuldige – das Mineral Pyrrhotin – nun identifiziert ist.
Verkehrsprognosen Weihnachten und Neujahr 2022/2023
Über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel muss wegen des Ferienreiseverkehrs insbesondere auf den Routen in die Wintersportorte mit langen Staus und grossen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Grosses Verkehrsaufkommen erwartet das ASTRA auch auf den Autobahnen in den Agglomerationen und im Mittelland.
Informieren Sie sich über die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen
Newsletter EBGB 04/2022
2021 verwalteten die Pensionskassen 1159 Milliarden Franken
Im Jahr 2021 erwirtschafteten 1389 Pensionskassen ein Nettoergebnis aus Vermögensanlagen von 87 Milliarden Franken. Folglich stiegen die Wertschwankungsreserven auf 145 Milliarden Franken und die Unterdeckung sank auf 30 Milliarden Franken. Die Bilanzsumme aller Pensionskassen der Schweiz belief sich auf 1159 Milliarden Franken. Dies geht aus den definitiven Ergebnissen der Pensionskassenstatistik 2021 des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
2021 haben die Unternehmen in der Schweiz knapp 17 Milliarden Franken in die Forschung investiert
Die Privatunternehmen wendeten im Jahr 2021 in der Schweiz 16,8 Milliarden Franken für eigene Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung (F+E) auf. Dies entspricht einem jährlichen Anstieg von 4% gegenüber 2019, dem Jahr der letzten Erhebung. Den höchsten Betrag investierte die Pharmaindustrie mit 6,2 Milliarden Franken. Nahezu 62 000 Personen beteiligten sich an den F+E-Aktivitäten. Ein Viertel der Beschäftigten waren Frauen. Soweit die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) in Zusammenarbeit mit economiesuisse.
Globale Finanzflüsse sollen ökologische Risiken stärker berücksichtigen
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) unterstützt mit fünf Millionen Franken das Projekt «Nature Finance». Dieses befähigt Finanzinstitute in Entwicklungsländern, bei der Finanzierung von wirtschaftlichen Aktivitäten besser auf die ökologische Vielfalt zu achten.
Die Baupreise sind im Oktober 2022 um 3,2% gestiegen
Der Baupreisindex erhöhte sich zwischen April und Oktober 2022 um 3,2% auf 112,7 Punkte (Oktober 2020 = 100). Dieses Ergebnis ist auf ein Preiswachstum sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau zurückzuführen. Innert Jahresfrist ist das Preisniveau im Baugewerbe um 8,3% gestiegen. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Der Chef der Armee auf Truppenbesuch in Kosovo und in Bosnien und Herzegowina
Wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten besucht der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, am 19. und 20. Dezember 2022 die beiden Schweizer Kontingente, die auf dem Balkan militärische Friedensförderung leisten.
Unabhängige Untersuchung zur Skyguide-Störung vom 15. Juni abgeschlossen
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat zum Vorfall vom 15. Juni 2022, als Skyguide wegen einer technischen Störung den Luftraum geschlossen hatte, eine externe Untersuchung in Auftrag gegeben. Diese kommt zum Schluss, dass der Entscheid von Skyguide angemessen war. Das Krisenmanagement hat gut funktioniert. Skyguide hat den Vorfall intern sorgfältig und detailliert aufgearbeitet. Die Untersuchung bestätigt gleichzeitig das von Skyguide identifizierte Verbesserungspotenzial in der Netzwerkinfrastruktur. Sie enthält rund ein Dutzend Empfehlungen zur Verbesserung der Flugsicherung.
Asylstatistik November 2022
Im November 2022 wurden in der Schweiz 3568 Asylgesuche registriert, 360 mehr als im Vormonat (+11,2%). Gegenüber November 2021 ist die Zahl der Asylgesuche um 2007 gestiegen. Wichtigste Herkunftsländer waren Afghanistan und die Türkei. Im November wurde zudem 2493 aus der Ukraine geflüchteten Personen der Schutzstatus S erteilt.
BAV hebt Preis für Bahnstrom moderat an
Der Preis für Bahnstrom wird wie geplant erhöht: Der Regional- und der Güterverkehr zahlen nächstes Jahr einen Rappen pro Kilowattstunde mehr, der Fernverkehr drei Rappen. Dies hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) nach einer Mitwirkung der interessierten Verwaltungseinheiten beschlossen.
2021
Florian Schütz zum Vorsitzenden der OECD-Arbeitsgruppe «Security in Digital Economy» ernannt
Die Arbeitsgruppe für «Security in Digital Economy» der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat am 23. November 2021 Florian Schütz, den Delegierten des Bundes für Cybersicherheit, per 1. Januar 2022 zu ihrem neuen Vorsitzenden ernannt.
Zweiter NCSC-Halbjahresbericht mit Fokusthema «Schwachstellen»
Der zweite Halbjahresbericht des Nationalen Zentrums für Cybersicherheit (NCSC) befasst sich mit den wichtigsten Cybervorfällen der ersten Jahreshälfte 2021 in der Schweiz und international. Das Schwerpunktthema widmet sich den Schwachstellen bei IT-Systemen, die für Cyberangriffe ausgenützt werden können.
Cyberangriff auf EasyGov
Kriminellen Hackern ist es mutmasslich gelungen, eine Liste mit Namen von bis zu 130’000 Unternehmen zu entwenden, welche über die Plattform EasyGov im Jahr 2020 einen Covid-19-Kredit beantragt hatten. Weitere Daten ausser den Firmennamen wurden nach heutiger Erkenntnis nicht gestohlen. Das SECO, als Betreiberin von Easy-Gov, hat Sofortmassnahmen ergriffen und eine Untersuchung eingeleitet.
Erfolgreiches Bug Bounty-Pilotprojekt in der Bundesverwaltung
Vom 10. bis 21. Mai 2021 hat das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) in Zusammenarbeit mit der Bug Bounty Switzerland GmbH, dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und den Parlamentsdiensten (PD) ein Bug Bounty-Pilotprojekt durchgeführt. Das Projekt verlief sehr erfolgreich und die gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Durchführung weiterer Bug Bounty-Programme in der Bundesverwaltung einfliessen.
Erster NCSC-Halbjahresbericht mit Fokusthema zum Gesundheitswesen
Das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) ist seit dem 1. Juli 2020 operativ tätig. Der erste Halbjahresbericht des NCSC befasst sich mit den wichtigsten Cybervorfällen der zweiten Jahreshälfte 2020 in der Schweiz und international. Er löst den bisherigen Halbjahresbericht MELANI ab. Das Schwerpunktthema bildet die Digitalisierung im Gesundheitswesen und deren Herausforderungen bei den aktuellen Cyberbedrohungen.
Erstes Bug Bounty-Programm in der Bundesverwaltung
Die Bundesverwaltung und Bug Bounty Switzerland GmbH starten am 10. Mai 2021 ein gemeinsames Pilotprojekt. Unter der Leitung des Nationalen Zentrums für Cybersicherheit (NCSC) sollen mit dem auf zwei Wochen angelegten Test erste Erfahrungen mit Bug Bounty-Programmen gesammelt und der künftige Einsatz hinsichtlich der Sicherheit von Infrastrukturen bei Verwaltungen und Unternehmen geprüft werden.
2020
11. Dezember 2020
Bundesrat spricht sich für eine Meldepflicht für kritische Infrastrukturen bei Cyberangriffen aus
29. Oktober 2020
MELANI-Halbjahresbericht: Cybersicherheitslage während Corona
19. Oktober 2020
Auf Kurs: Umsetzung der Nationalen Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken (NCS) 2018-2022
28. Mai 2020
Schutz vor Cyberrisiken: Bundesrat beschliesst Verordnung und weitere personelle Ressourcen
29. Oktober 2020
MELANI-Halbjahresbericht: Cybersicherheitslage während Corona
2019
28. November 2019
Kompetenznetzwerk Cybersicherheit: Zweiter runder Tisch von Bundespräsident Ueli Maurer mit interessierten Kantonen
29. Oktober 2019
Verschlüsselungstrojaner weiterhin auf dem Vormarsch
14. Juni 2019
Florian Schütz wird Delegierter des Bundes für Cyber-Sicherheit
