Newslist
Sanktionen: Verordnung über Massnahmen gegenüber bestimmten Personen und Gruppen, die mit den Taliban in Verbindung stehen
Das zuständige UNO-Sanktionskomitee hat die Liste der sanktionierten natürlichen Personen, Unternehmen und Organisationen geändert. Die Datenbank SESAM wurde entsprechend angepasst. Der Bundesrat hat am 4. März 2016 die Verordnung zur automatischen Übernahme von Sanktionslisten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen verabschiedet. Damit sind Änderungen der Sanktionslisten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen in der Schweiz unmittelbar rechtsgültig.
Modernisiertes Informationsportal des BWO zu den Kurzzeitvermietungen
Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) hat sein vollständig überarbeitetes Informationsportal zur Kurzzeitvermietung über Buchungsplattformen aufgeschaltet. Das Portal wurde in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) weiterentwickelt und richtet sich an Kantone, Städte und Gemeinden. Es stellt aktualisierte Informationen und Praxisbeispiele zur Verfügung.
Erläuterungsbericht zum Sachplan Fruchtfolgeflächen ergänzt
Fruchtfolgeflächen (FFF) sind die ertragreichsten Landwirtschaftsböden der Schweiz und sollen die Bevölkerung in schweren Mangellagen mit Lebensmitteln versorgen. Kantone müssen daher einen Mindestumfang an FFF einhalten. Werden FFF überbaut, müssen sie kompensiert werden. Künftig ist bei Gewächshäusern, in denen regelmässig bodengebunden produziert wird, und bei ganzjährigen Folientunneln eine Kompensation nicht mehr notwendig. Das Bundesamt für Raumentwicklung ARE hat den erläuternden Bericht zum Sachplan FFF entsprechend ergänzt.
Für eine wirklich mehrsprachige Schweiz
Rede von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Forums für die Zweisprachigkeit. Es gilt das gesprochene Wort.
Vernehmlassungseröffnung: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
Änderung der Verordnung über die Sicherheitsorgane der Transportunternehmen im öffentlichen Verkehr (VST) und Totalrevision der Verordnung über die Videoüberwachung im öffentlichen Verkehr (VüV-ÖV)Infolge der vom National- und Ständerat angenommenen Motion Buffat (23.4291) ist eine Anpassung der Verordnung über die Sicherheitsorgane (VST; SR 745.21) nötig. Gleichzeitig soll die Verordnung über die Videoüberwachung im öffentlichen Verkehr (VüV-ÖV; RS 742.147.2) revidiert werden, um den rechtmässigen Einsatz von Videokameras, einschliesslich tragbarer Bild- und Tonaufzeichnungsgeräte (z. B. Bodycams), zu ermöglichen.Datum der Eröffnung: 26. August 2026Vernehmlassungsfrist: 26. November 2026
Ein überraschender Drall in der Quantenwelt
Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI, der ETH Zürich und der Universität Amsterdam konnten erstmals direkt den optischen Magnus-Effekt beobachten. Das Phänomen ist das optische Gegenstück zu einem Effekt aus der klassischen Mechanik. Für Quantencomputer ist er relevant, weil er die präzise Kontrolle ihrer grundlegenden Informationseinheiten, der Qubits, beeinflusst.
Publikationshinweis : «Strassen und Verkehr 2025/2026», jährliche Publikation des Bundesamts für Strassen
Das Bundesamt für Strassen hat die Ausgabe 2025/2026 seiner Jahrespublikation «Strassen und Verkehr» publiziert.
Drohnen, Drohnenabwehr und Robotik: VBS setzt strategischen Schwerpunkt zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit
Angesichts der Bedrohungslage setzt das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS einen strategischen Schwerpunkt auf Drohnen, Drohnenabwehr und Robotik. Mit dem Zentrum Unbemannte Systeme will das VBS neue Technologien gemeinsam mit Wissenschaft und Wirtschaft schneller entwickeln, erproben und in die Truppe integrieren. Ein neues Drohnenbataillon und eine eigene Drohnen-Rekrutenschule stärken die militärischen Fähigkeiten und die Ausbildung. Gleichzeitig investiert das VBS in Drohnen und Systeme zu deren Abwehr und richtet die Beschaffung auf die rasche technologische Entwicklung aus. Zudem werden die rechtlichen Grundlagen und die Zuständigkeiten an die Bedrohungslage angepasst.
Bundespräsident Parmelin am Sechsertreffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter in Österreich
Bundespräsident Guy Parmelin vertritt die Schweiz am 1. September 2026 beim 22. Sechsertreffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter in Innsbruck. Diesjähriger Schwerpunkt ist der Klimawandel, mit besonderem Fokus auf den Alpenraum. Dazu gibt es einen offiziellen Austausch sowie einen von Fachleuten begleiteten Ausflug zum Stubaier Gletscher. Zudem kommen weitere Fragen der internationalen Aktualität und innenpolitische Themen der beteiligten Länder zur Sprache.
BAG-Bulletin
Die neuste Zahlen sind auf der Website BAG-Bulletin publiziert: Meldungen Infektionskrankheiten – Sentinella-Statistik – Wöchentliche Übersicht zu respiratorischen Viren – Rezeptsperrung
Publikationshinweis: Die EFV legt die Finanzstatistik mit den Zahlen 2025 vor
Der Gesamtstaat, bestehend aus Bund, Kantonen, Gemeinden und Sozialversicherungen, dürfte im Jahr 2025 einen Finanzierungsüberschuss von rund 4 Milliarden Franken erzielen. Die Bruttoschulden des Gesamtstaates gemäss der Definition des Internationalen Währungsfonds (IWF) dürften sich 2025 um rund 5,4 Milliarden auf 353,2 Milliarden Franken erhöhen (40,7% des Bruttoinlandprodukts). Dies zeigen die neusten Zahlen der Finanzstatistik. Sie sind auf der Website der Eidgenössischen Finanzverwaltung verfügbar:HauptaggregateDetaillierte Daten FS (Finanzstatistik, für nationale Vergleichbarkeit)Detaillierte Daten GFS (Government Finance Statistics, basiert auf IWF-Standard)Internationaler Vergleich
Metallkorrosion an Gebäuden: Wer rostet, der kostet
Vom Jahrhundertbauwerk bis zum Strassenschild ist unsere gebaute Umwelt Wind und Wetter ausgesetzt. Doch welche atmosphärischen Einflüsse sind es, vor denen man Neubauten schützen muss? Und wie lässt sich der «Zahn der Zeit» am Weltkulturerbe ausbremsen? Empa-Forschende analysieren die Korrosion von Metall-Bauelementen und arbeiten an einem wirtschaftlichen und nachhaltigen Umgang mit dem grossen Rosten.
Steuerentlastungen für Jordanien
Das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen SIF hat die Übersicht über die Auswirkungen des Abkommens (Ausmass der Entlastungen) betreffend Jordanien publiziert.
Die Erwerbslosigkeit der Hochschulabsolventinnen und -absolventen ist zwischen 2023 und 2025 gestiegen
Zwischen 2023 und 2025 nahm die Erwerbslosenquote gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) der Absolventinnen und Absolventen universitärer Hochschulen (UH) und Fachhochschulen (FH) ein Jahr nach ihrem Abschluss zu. Bei den Personen mit einem UH-Master erhöhte sie sich von 3,9% auf 6,4%, bei jenen mit einem FH-Bachelor von 3,4% auf 4,9%. Bei den Absolventinnen und Absolventen der pädagogischen Hochschulen (PH) blieb die Erwerbslosenquote auf 0,7% begrenzt. Dies sind einige der wichtigsten Ergebnisse der Hochschulabsolventenbefragung (EHA) des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Zunahme der Beschäftigung im 2. Quartal 2026
Im 2. Quartal 2026 ist die Gesamtbeschäftigung (ohne Landwirtschaft) in der Schweiz im Jahresvergleich um 2,0% Stellen (saisonbereinigt zum Vorquartal +0,5%) gestiegen. Die Unternehmen meldeten im gleichen Zeitraum 2,7% mehr offene Stellen als noch ein Jahr zuvor. Die Schwierigkeiten, Fachpersonen zu rekrutieren, haben gegenüber dem Vorquartal zugenommen und die Beschäftigungsaussichten sind positiv. Dies geht aus den neuen Zahlen des Bundesamtes für Statistik BFS hervor.
e-dec: Aktualisierung
Die folgenden Stammdaten wurden aktualisiert: edecCountryCodeSchema v.0.9 ZIP, edecCountryCodeSchema v.1.0 ZIP, edecDomains ZIP Import und Export v.1.0, edecPostalCodesZIP, edecTariffMasterData ZIP, edecDomainsPermitItemDetails 1.0 ZIP. Sie sind auf der Zollinternetseite verfügbar.
Vernehmlassungseröffnung: Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement
Änderung der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE): Digitalisierung des Meldewesens in der BeherbergungDurch die Möglichkeit der digitalen Erfassung und Übermittlung von Daten ausländi-scher Gäste der Hotellerie oder anderer Betriebe, welche gegen Entgelt Beherbergung anbieten, soll das Meldewesen in der Beherbergung vereinfacht werden. Der Bundesrat setzt damit die Motion Gmür-Schönenberger 21.4426 «Schluss mit dem Meldeschein-Chaos in der Beherbergung» um.Datum der Eröffnung: 26. August 2026Vernehmlassungsfrist: 27. November 2026
Vernehmlassungseröffnung: Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement
Änderung der Grundbuchverordnung (Rechtsgrundausweis in Erb- und Trustsachen)Der Vorentwurf füllt Lücken bei der Grundbuchverordnung, die Erbfälle betreffen, beseitigt Inkonsistenzen und sorgt für eine bessere Abstimmung mit dem übergeordneten Recht. Gleichzeitig erfolgt eine Anpassung an den revidierten Art. 92 Abs. 2 IPRG. Die GBV-Bestimmungen zum Trust können als Folge dieser Änderungen gestrafft und leserlicher gestaltet werden.Datum der Eröffnung: 26. August 2026Vernehmlassungsfrist: 27. November 2026
Bundesrat beschliesst zusätzliche Mittel für Wald und Landwirtschaft
Der Bundesrat hat am 26. August 2026 über die Hitze- und Trockenheitssituation in der Schweiz eine Aussprache geführt. Die Abklärungen zeigen, dass kurzfristig für die Anpassung des Waldes an den Klimawandel und für die Unterstützung der betroffenen Landwirtschaftsbetriebe zusätzliche Mittel erforderlich sind. Der Bundesrat beantragt dem Parlament deshalb eine entsprechende Aufstockung der Mittel und erteilt weitere Prüfaufträge für zusätzliche Massnahmen.
Emanuel von Wartburg wird Stellvertretender Chef Logistikbasis der Armee
Der Chef VBS, Bundesrat Martin Pfister, hat Emanuel von Wartburg per 1. Januar 2027 zum Stellvertreter des Chefs der Logistikbasis der Armee und Chef Langfristige Entwicklung und Ressourcen ernannt. Der Bundesrat wurde in seiner Sitzung vom 26. August 2026 über die Ernennung informiert.
Mutationen von Höheren Stabsoffizieren der Armee
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. August 2026 die Mutation von zwei Höheren Stabsoffizieren beschlossen.
Alarmierung der Bevölkerung: Bundesrat beschleunigt Einführung von Cell Broadcast
Der Bundesrat will die Alarmierung der Bevölkerung per Mobiltelefon (Cell Broadcast) rasch einführen. Er beantragt dem Parlament einen Verpflichtungskredit von 15,8 Millionen Franken für die Investitionen für den Aufbau der Broadcast-Infrastruktur bei den Mobilfunkanbietern und für Systementwicklungen. Mit dem Beschluss vom 26. August 2026, diese Mittel bereits mit dem Nachtrag II 2026 zu beantragen, ermöglicht er eine schnellere Umsetzung des Vorhabens.
Neues Portfoliomanagement-System im VBS zur Steuerung und Führung der Projekte
Der Bundesrat hat das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS ermächtigt, einen Verpflichtungskredit von 13,6 Millionen Franken für die Realisierung und Einführung eines neuen Portfoliomanagement-Systems zu beantragen. Damit verbessert das VBS die Steuerung und Führung von Projekten und Programmen und stärkt die Transparenz über die wichtigsten Vorhaben des Departements. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 26. August 2026 beschlossen.
Bundesrat verabschiedet Botschaft zum Verpflichtungskredit für die globale Umwelt
Die Schweiz soll von 2027 bis 2030 insgesamt 176,23 Millionen Franken für die Unterstützung der globalen Umwelt investieren. Dies geht aus der Botschaft an das Parlament hervor, die der Bundesrat am 26. August 2026 verabschiedet hat. Der grösste Teil dieser Gelder ist für den Globalen Umweltfonds (Global Environment Facility, GEF) bestimmt. Er ist einer der wichtigsten Fonds zur Finanzierung von internationalen Umweltschutzprojekten.
Landesausstellung: Bundesrat verabschiedet Botschaft zum neuen Fördergesetz
Der Bundesrat hat am 26. August 2026 die Botschaft zum neuen Bundesgesetz über die Förderung von Landesausstellungen (LaFG) verabschiedet. Das Gesetz schafft die Grundlage für eine allfällige finanzielle Förderung künftiger Landesausstellungen durch den Bund. Damit erfüllt er den Auftrag einer vom Parlament angenommenen Motion. An seinem Entscheid vom Juni 2025, in den 2030er-Jahren keine Landesausstellung mitzufinanzieren, hält der Bundesrat fest.
Bundesrat genehmigt Schweizer Beitrag an den IWF zur Stärkung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen
Der Bundesrat hat am 26. August 2026 einen Beitrag von 40 Millionen Franken für eine neue Partnerschaft des SECO mit dem IWF 2026–2030 genehmigt. Das Programm stärkt die wirtschaftlichen Institutionen ausgewählter Partnerländer und fördert stabile, transparente Rahmenbedingungen. Davon profitieren auch Schweizer Unternehmen und Investoren.
Angleichung der Erwerbsersatzleistungen für Eltern: Bundesrat setzt Änderungen per 1. Juli 2027 in Kraft
Das Parlament hat eine Revision des Erwerbsersatzgesetzes gutgeheissen, mit der die Leistungen der Erwerbsersatzordnung (EO) für die verschiedenen Anspruchsgruppen vereinheitlicht werden. Die Änderungen sowie die dazugehörigen Ausführungsbestimmungen treten am 1. Juli 2027 in Kraft. Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 26. August 2026 beschlossen. Damit haben Eltern, die einen über die EO entschädigten Urlaub beziehen, neu Anspruch auf verschiedene Leistungen, die bisher Dienstleistenden der Armee, des Zivilschutzes oder des Zivildienstes vorbehalten waren.
Unfallversicherung wird für Selbstständige leichter zugänglich
Der Bundesrat senkt die Eintrittsschwelle für die freiwillige Unfallversicherung, um einer grösseren Zahl von Selbstständigerwerbenden diesen Versicherungsschutz zu ermöglichen. An seiner Sitzung vom 26. August 2026 hat er eine entsprechende Revision der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) verabschiedet und deren Inkrafttreten auf den 1. Januar 2027 angesetzt.
Vergütung von Leistungen für Hilfe und Betreuung für zeitweise zu Hause lebende Personen
Ältere Personen oder Menschen mit Behinderungen, die zeitweise im Heim oder Spital und zu Hause leben, haben ebenfalls Anspruch auf Ergänzungsleistungen für Hilfe und Betreuung zu Hause. Die Leistungen werden als anteilsmässige Pauschale ausbezahlt, die sich nach der tatsächlich zu Hause verbrachten Zeit richtet. An seiner Sitzung vom 26. August 2026 hat der Bundesrat die Verordnung zu den Einzelheiten der Leistungsberechnung verabschiedet und deren Inkrafttreten auf den 1. Januar 2028 festgelegt.
Publikationshinweis
An seiner Sitzung vom 26.08.2026 hat der Bundesrat den Bericht zur Erfüllung des Postulats 21.4146 Hurni «Tempo-30-Zonen ohne Fussgängerstreifen. Eine pädagogische Hürde?» vom 30. September 2021 verabschiedet.
Bund will Meldewesen in der Beherbergung digitalisieren
Das Meldewesen in der Beherbergung soll schweizweit digitalisiert werden. Ziel ist es, die Erfassung und Übermittlung von Daten ausländischer Gäste zu erleichtern. Der Bundesrat hat am 26. August 2026 die Vernehmlassung zu einer Änderung der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) eröffnet.
Bundesrat passt Baubeiträge für Erziehungseinrichtungen an
Um den Bedürfnissen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Straf- und Massnahmenvollzug besser gerecht zu werden, passt der Bundesrat die Baubeiträge für Erziehungseinrichtungen an. An seiner Sitzung vom 26. August 2026 hat er die entsprechende Änderung der Verordnung über die Leistungen des Bundes für den Straf- und Massnahmenvollzug (LSMV) verabschiedet und auf den 1. Januar 2027 in Kraft gesetzt.
Bundesrat will polizeiliche Sicherheit im öffentlichen Verkehr stärken
Um die polizeiliche Sicherheit im öffentlichen Verkehr (öV) zu stärken, sollen zwei Verordnungen angepasst werden. Künftig soll die Transportpolizei die rechtliche Basis für den Einsatz von Tasern erhalten. Zudem wird der Einsatz von Bodycams genauer geregelt. Weiter wird präzisiert, dass Transportunternehmen unter bestimmten Umständen eine Echtzeit-Videoüberwachung in Fahrzeugen einschalten können. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. August 2026 dazu die Vernehmlassung eröffnet.
Klare Regeln bei der Übertragung von Liegenschaften in internationalen Erbangelegenheiten
Die Übertragung von schweizerischen Liegenschaften bei Erbschaften im internationalen Kontext soll klarer und einheitlicher geregelt werden. Der Bundesrat will deshalb die relevanten Bestimmungen in der Grundbuchverordnung (GBV) anpassen und hat dazu an seiner Sitzung vom 26. August 2026 die entsprechende Vernehmlassung eröffnet.
Verhandlungsmandat für eine Teilnahme der Schweiz am Europäischen Strafregisterinformationssystem ECRIS
Die Schweiz wird mit der EU-Kommission Verhandlungen über eine Teilnahme am Europäischen Strafregisterinformationssystem ECRIS (European Criminal Records Information System) aufnehmen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. August 2026 dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) und dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) das entsprechende Verhandlungsmandat erteilt.
Revision der Ausweisverordnung: Verabschiedung durch den Bundesrat
Der Bundesrat hat am 26. August 2026 eine Änderung der Verordnung über die Ausweise für Schweizer Staatsangehörige (VAwG) verabschiedet, welche die erforderliche Grundlage für die Einführung der biometrischen Identitätskarte schafft. Die revidierte Verordnung wird am 1. November 2026 in Kraft treten. Ab dem 2. November 2026 können Schweizer Bürgerinnen und Bürger, wenn sie dies möchten, die neue Identitätskarte beantragen.
Bundesrat prüft Schaffung zweier Zentren für die Polizei- und Zollzusammenarbeit
Der Bundesrat will die Sicherheit in den Grenzregionen zu Deutschland, Österreich und dem Fürstentum Liechtenstein stärken. Er hat an der Sitzung vom 26. August 2026 die Ergebnisse der Abklärungen zur möglichen Schaffung zusätzlicher Zentren für die Polizei- und Zollzusammenarbeit (CCPD) zur Kenntnis genommen und das EJPD beauftragt, mögliche Umsetzungsvarianten vertieft zu prüfen.
Neue Ausschreibungskategorie im Schengener Informationssystem zur verstärkten Sicherheitszusammenarbeit
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. August 2026 die Inkraftsetzung der Änderungen des Bundesgesetzes über polizeiliche Informationssysteme des Bundes (BPI) sowie Anpassungen der Verordnungen N-SIS und RIPOL beschlossen. Ab Oktober 2026 kann die Schweiz im Schengener Informationssystem Informationsausschreibungen zu Drittstaatsangehörigen auf Vorschlag von Europol und nach eigener Prüfung erfassen. Damit wird die europäische Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Terrorismus und schwerer Kriminalität weiter verstärkt.
Staatssekretär Markus Mäder in Berlin für sicherheits- und verteidigungspolitischen Dialog mit Deutschland
Markus Mäder, Staatssekretär für Sicherheitspolitik, stattet vom 25. bis 27. August 2026 seinem deutschen Amtskollegen, Nils Hilmer, Staatssekretär im Bundesministerium für Verteidigung, einen Arbeitsbesuch ab. Zudem sind Besuche beim Gefechtsübungszentrum (GÜZ) der Bundeswehr sowie beim Nationalen Sicherheitsrat vorgesehen.
Schatzkarte: Schlösser, Burgen und Ruinen durch geografische Daten kennenlernen
Für das Schuljahr 2026–2027 stellt das Bundesamt für Landestopografie swisstopo den Schulen eine neue Online-Schatzsuche zum Thema Schlösser, Burgen und Ruinen zur Verfügung. Dieses kostenlose didaktische Instrument dient dazu, Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 15 Jahren mit Geodaten vertraut zu machen und diese auf spielerische Weise im schulischen Lernen einzusetzen.
Das Bundesamt für Kultur unterstützt zehn Filmfestivals für die Jahre 2027 bis 2029
Das Bundesamt für Kultur (BAK) wird mit zehn Filmfestivals Leistungsvereinbarungen für die Jahre 2027 bis 2029 abschliessen. Die Unterstützung für Festivals von nationaler und internationaler Ausstrahlung beträgt 4 Millionen Franken pro Jahr. Damit bleibt die jährliche Gesamtunterstützung gegenüber der Förderperiode 2022–2026 unverändert.
Über 636 Millionen Franken im Jahr 2025 verpflichtet: Gebäudeprogramm bleibt stark, Impulsprogramm startet erfolgreich
Bund und Kantone treiben die energetische Erneuerung des Schweizer Gebäudeparks weiter voran: Im Jahr 2025 wurden über das Gebäudeprogramm rund 516,4 Millionen Franken an Fördergeldern ausgezahlt. Zusammen mit dem neu gestarteten Impulsprogramm verpflichteten Bund und Kantone im vergangenen Jahr Fördergelder in der Gesamthöhe von insgesamt 636,4 Millionen Franken.
Behörden-Login AGOV mit über zwei Millionen Nutzerkonten
Im August 2026 hat das von der Bundeskanzlei geführte Behörden-Login AGOV die Marke von zwei Millionen Nutzerkonten durchbrochen. Jede Woche kommen durchschnittlich etwa 25'000 Nutzerinnen und Nutzer hinzu. Die Sicherheit hat für den Bund hohe Priorität: Mit einem öffentlichen Bug-Bounty-Programm konnten bereits 26 Schwachstellen aufgedeckt und behoben werden.
«Empa Young Scientist Fellowship»: Nachwuchsforscher untersucht kleine Brüche mit grossen Folgen
Dünnschichten aus Metalloxiden sind die Schlüsseltechnologie hinter dem Grossteil unserer Elektronik. Über die mechanischen Eigenschaften dieser Nanometer-feinen Technologiewunder ist jedoch erstaunlich wenig bekannt. Empa-Forscher Vivek Devulapalli will diese Wissenslücke schliessen. Für sein Forschungsvorhaben hat er nun ein zweijähriges «Empa Young Scientist Fellowship» erhalten.
Das Wachstum des Schweizer BIP ist 2025 stabil geblieben
Das Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz verzeichnete 2025 einen Anstieg von 1,6% zu Preisen des Vorjahres. Das anhaltende Wachstum gegenüber 2024 (+1,5%) hängt mit der hohen Binnennachfrage zusammen (+2,5%). Besonders die Investitionen (+3,5%) trugen massgeblich zu diesem Aufwärtstrend bei. Das Bruttonationaleinkommen (BNE) zu laufenden Preisen legte aufgrund des verbesserten Saldos der Einkommensbilanz mit dem Ausland um 2,5% zu. Nebst diesen ersten Schätzungen für das Jahr 2025 präsentiert das Bundesamt für Statistik (BFS) die nach oben korrigierten Zahlen zum BIP-Wachstum 2024 zu Preisen des Vorjahres. Es wurde von 1,4% auf 1,5% angehoben.
Tares - Aktualisierung auf 1. September 2026
Der Zolltarif Tares wird auf den 1. September 2026 aktualisiert.
Stabilität in unruhigen Zeiten: Bilaterale Beziehungen und Neutralität
Rede von Bundesrat Ignazio Cassis, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), anlässlich des Sommeranlasses des Think Tanks metrobasel – Es gilt das gesprochene Wort.
Neue Branchenlösung: Offline-Kartenzahlungen im Detailhandel stärken die Versorgungssicherheit
Ein funktionierender elektronischer Zahlungsverkehr im Detailhandel ist zentral für die Versorgungssicherheit. Eine Branchenlösung ermöglicht es nun, dass in der Schweiz lebenswichtige Güter bald auch während technischer Störungen mit der Karte bezahlt werden können. Banken, Zahlungsdienstleister und Detailhändler haben unter Federführung der Wirtschaftlichen Landesversorgung (WL) und der Schweizerischen Nationalbank (SNB) vereinbart, freiwillig Offline-Kartenzahlungen einzuführen. An einem gemeinsamen Anlass am 24. August 2026 in Bern wurde dieses Engagement gewürdigt.
Erste Positronen für den Future Circular Collider
Am Paul Scherrer Institut PSI sind die ersten Positronen an einer Testquelle für den geplanten Teilchenbeschleuniger der nächsten Generation am CERN erzeugt worden. Der Future Circular Collider könnte in Zukunft die Nachfolge des Large Hadron Collider antreten. Die am Freie-Elektronen-Röntgenlaser SwissFEL installierte Quelle nutzt neue Techniken für eine hohe Positronenausbeute, darunter Hochtemperatur-supraleitende Magnete. Der erfolgreiche Test belegt die Machbarkeit des Konzepts für die Positronenquelle − ein wichtiger Meilenstein bei der Entwicklung des Elektron-Positron-Kolliders.
Trockenheit: Bio-Betriebe erhalten mehr Spielraum beim Futterzukauf
Die anhaltende Trockenheit führt auch in der biologischen Landwirtschaft zu Futterknappheit. Das Bundesamt für Landwirtschaft erlaubt den Biobetrieben deshalb für das laufende Jahr den Zukauf von bis zu 20 Prozent konventionellen Futtermitteln.