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Published on 26 November 2008

Information: Emails looking for financial agents for money laundering are in circulation

26.11.2008 - At the moment e-mails are in circulation with job offers enlisting the support of unknowing citizens to move assets stemming from illegal business dealings.The full text of this warning in German, French, and Italian only.

Die E-Mails sind zurzeit in Deutsch und Französisch im Umlauf und lauten wiefolgt:

Wer auf ein solches Angebot reagiert, erhält in der Regel innerhalb kurzer Zeit einen Geldbetrag auf sein Konto überwiesen. Nach Abzug einer Provision muss dieser Betrag dann, meist über die Geldtransfer-Firma „Western-Union", ins Ausland überwiesen werden. Die Gelder stammen fast immer aus illegalen Geschäften, meist Phishing. Die Anbieter solcher Jobs nutzen ahnungslose Personen aus, um durch Betrug erwirtschaftetes Geld aus Onlinekanälen ins Ausland zu transferieren. Wer an solchen „Geschäften" und Transaktionen mitwirkt, riskiert ein Strafverfahren wegen Gehilfenschaft zu Geldwäscherei (Art. 305bis StGB).

Massnahmen:

  • Grundsätzlich ist Vorsicht geboten, wenn Geld, welches man zuvor (gewollt oder irrtümlich) bekommen hat, an Unbekannte via Bargeldtransfer überwiesen werden soll.
  • In jedem Fall sind Angebote, welche Aussicht auf grosse Gewinne machen, mit Vorsicht zu geniessen. Eigene Bankkonten sollten nie Dritten zur Verfügung gestellt werden.
  • Bei Verdacht auf Betrug oder Geldwäscherei sind die Behörden (lokale Polizeidienstelle oder die Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität KOBIK) zu benachrichtigen:
    Meldeformular der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK)