Information: New types of money laundering for assets stemming from phishing
05.04.2007 - During the last couple of months joboffers promising easy and fast money were observed. Many of these offers are posted by criminal organizations, which look for the support of unknowing citizens, to move assets stemming from fraudulent phishing cases. Now there is an increase in new variants of this form of money laundering. These new types are more difficult to identify and could also concern small and medium-sized enterprises.We are sorry to offer the full text of this warning in German, French, and Italian only.
Seit einiger Zeit zirkulieren Jobangebote, welche - ein eigenes Bankkonto vorausgesetzt - hohe Verdienste versprechen. Diese Angebote finden sich auf Online-Jobbörsen oder werden via E-Mail breit gestreut. MELANI hat dazu bereits im letzten Sommer eine Warnung publiziert. Da das Rekrutieren solcher „Finanzmanager" zunehmend schwieriger wird, suchen die Betrüger immer nach neuen Varianten.
Eine solche Variante (die MELANI zur Kenntnis gebracht wurde) beginnt damit, dass die Betrüger, Geld auf ein Konto (beispielsweise eines KMU) einzahlen. Anschliessend geben Sie beim Geldempfänger ein Versehen vor und fordern den Betrag zurück. Die Rückerstattung soll über Bargeldtransfer-Firmen, meist „Western-Union", erfolgen, wobei die Empfänger häufig in Osteuropa beheimatet sind.
Eine andere Variante ist der Kauf von Waren, welche auf Internetportalen angeboten werden. Die Begleichung des vereinbarten Kaufpreises wird vom Betrüger zeitgerecht per Banküberweisung getätigt. Anschliessend storniert er den Kauf aber und verlangt, dass das Geld via Bargeldtransfer-Firmen ins Ausland zurückerstattet werden soll.
Da die Varianten von Geldwäsche zahlreich und die Kreativität der Betrüger scheinbar grenzenlos ist, ist es wichtig folgende Massnahmen zu befolgen.
Massnahmen:
- Grundsätzlich ist Vorsicht geboten, wenn Geld, welches man zuvor (gewollt oder irrtümlich) bekommen hat, an Unbekannte via Bargeldtransfer überwiesen werden soll.
- Führen Sie Rückbuchungen nicht ohne weiteres direkt ins Ausland aus, sondern überweisen Sie das Geld zurück auf das Ursprungskonto und informieren Sie das betroffene Finanzinstitut.
- In jedem Fall sind Angebote, welche einen grossen Verdienst versprechen, mit Vorsicht zu geniessen. Eigene Bankkonten sollten nie Dritten für Finanztransaktionen zur Verfügung gestellt werden.
- Bei Verdacht auf Betrug oder Geldwäsche sollten die Behörden (lokale Polizeidienstelle oder die Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität KOBIK) benachrichtigt werden.