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Unternehmen und Behörden

Informationen für Unternehmen und Behörden zum Schutz und dem Vorgehen bei Cybervorfällen sowie zur Meldepflicht.

Melden Sie einen Cybervorfall

Ihre Meldung hilft uns mögliche Trends zu Gefahren im Internet zu erkennen und gezielt dagegen vorzugehen. Nach Beantwortung einiger Fragen erhalten Sie eine automatisierte Ersteinschätzung Ihres Falles und können den Fall dann zur weiteren Bearbeitung an das Bundesamt für Cybersicherheit BACS weiterleiten.
Melden Sie den Vorfall hier.

Meldepflicht für Betreiberinnen kritischer Infrastrukturen

Der Bundesrat hat am 7. März 2025 die Meldepflicht für Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen per 1. April 2025 in Kraft gesetzt. Die Betreiberinnen und Betreiber von kritischen Infrastrukturen sind verpflichtet, dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) Cyberangriffe innerhalb von 24 Stunden nach deren Entdeckung zu melden. Können bei der Erstmeldung noch nicht alle Angaben gemacht werden, besteht eine Frist von 14 Tagen, um die Meldung zu vervollständigen.

Informationen zur Meldepflicht

Cyber Security Hub

Der Cyber Security Hub (CSH) ist ein wichtiges Informationssystem des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS). Er dient als Instrument für den Austausch und das Management von Informationen über Cyberbedrohungen, Cybervorfälle und Cybersicherheitspraktiken.

Informationen zum CSH

Was tun bei einem Cybervorfall?

Cyberangriff – wie kommunizieren?

Eine gute Krisenkommunikation hilft, sich als zentrale und vertrauenswürdige Informationsquelle zu positionieren sowie Spekulationen, Indiskretionen oder Falschmeldungen vorzubeugen. Cyberangriffe erfordern deshalb eine zeitnahe, koordinierte und gut durchdachte Krisenkommunikation, um Sicherheit zu vermitteln und das Vertrauen der Anspruchsgruppen zurückzugewinnen.

Datenabfluss – Was nun?

Im Grundsatz geht es nach einem Datenabfluss darum, den Schaden zu begrenzen, die Sicherheitslücke zu finden und zu schliessen und weitere Datenabflüsse zu verhindern.

DDoS-Angriff – Was nun?

Bei einem DDoS-Angriff geht es primär darum, dem Angreifer zu signalisieren, dass er sein Ziel nicht erreicht. Halten Sie genügend lange durch, wird der Angreifer sich typischerweise von Ihnen abwenden.

Ransomware – Was nun?

Verschlüsselungstrojaner (Ransomware) können erheblichen Schaden verursachen, insbesondere dann, wenn auch Ihre Datensicherungen (Backups) davon betroffen sind. Bleiben Sie bei einem solchen Vorfall ruhig und handeln Sie überlegt.

Konto gehackt oder Daten abgeflossen – Was nun?

Ein kompromittiertes Konto kann weitreichende Folgen haben: Cyberkriminelle können beispielsweise auf E-Mails zugreifen, sich Bezahldienste aneignen, Social Media-Konten missbrauchen oder Benutzerkonten übernehmen. Häufig erfolgt der unbefugte Zugriff über zuvor gestohlene Zugangsdaten, etwa durch Phishing oder Datenlecks. Wer schnell und gezielt reagiert, kann weiteren Schaden begrenzen oder verhindern.

Wie schützen Sie sich vor einem Cybervorfall?

Erste Schritte

Cyberangriffe treffen auch Kleinstunternehmen. Fünf Sofortmassnahmen erhöhen das Schutzniveau der Cybersicherheit erheblich: Mehrstufige Anmeldung, tägliche Backups, Updates, Vorsicht bei E-Mails und sichere Passwörter.

Grundschutz: Schützen Sie Ihr Unternehmen und Ihre Behörde

Cyberangriffe können jedes Unternehmen oder jede Behörde treffen, unabhängig von ihrer Grösse, Branche oder ihrem technischen Know-how. Die Folgen reichen von vorübergehenden Systemausfällen und dem Verlust vertraulicher Daten bis hin zu haftpflichtrechtlichen Konsequenzen und Reputationsschaden. Wirksamer Schutz erfordert deshalb sowohl technische als auch organisatorische Massnahmen, die ineinandergreifen. Im Folgenden wird aufgezeigt, wie Unternehmen und Behörden ihre Cybersicherheit gezielt stärken können.

Standards und Methoden

Das BACS bietet Standards und Methoden zur Stärkung der Cyberresilienz an: die CSRM-Methode für Prozessabsicherung, IKT-Minimalstandards für kritische Infrastrukturen und zukünftig ein Assessment-Tool zur Messung des Reifegrads der eigenen Cyberresilienz.

Schutzmassnahmen umsetzen

Spezifische Schutzmassnahmen ergänzen den Grundschutz und werden auf Basis identifizierter Risiken festgelegt und konsequent umgesetzt, um Informationswerte, Systeme und Daten gezielt vor relevanten Cyberbedrohungen zu schützen.

Zusammenarbeiten mit Dienstleistern

Cybersicherheit betrifft auch die Zusammenarbeit mit IT-Dienstleistern, Cloud-Anbietern und anderen externen Partnern. Damit diese Zusammenarbeit gelingt, bietet das BACS einige Hilfsmittel.

Informieren Sie sich

Im Fokus

Erfahren Sie hier die Neuigkeiten zur Cybersicherheit sowie zum BACS.

Aktuelle Vorfälle

Übersicht der Warnungen des BACS.

Newsletter

Das BACS publiziert monatlich einen Newsletter zu den wichtigsten Themen.

LinkedIn

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Halbjahresberichte BACS

Das BACS publiziert halbjährlich einen Bericht «Cybersicherheit: Lage in der Schweiz und international».

Fachberichte

Die Berichte vertiefen verschiedene aktuelle Themen rund um Vorfälle und Geschehnisse in den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), gehen detailliert auf die jeweilige Problematik ein und stellen diese in einen grösseren Kontext.