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Im Fokus

25. August 2026

Woche 34: Dubiose Nahrungsergänzungsmittel unter den Webadressen ehemaliger Arztpraxen und Apotheken

Das BACS hat schon wiederholt darauf hingewiesen, welche Konsequenzen drohen, wenn Domänen aufgegeben werden oder die fristgerechte Bezahlung der Registrierungsgebühren versäumt wird. Aktuelle Meldungen zeigen eine Ausprägung dieses Phänomens auf Webadressen ehemaliger Arztpraxen und Apotheken. Das BACS zeigt im aktuellen Wochenrückblick, weshalb gerade Domänen aus dem Gesundheitsbereich betroffen sind.

24. August 2026

Kennzeichnungspflicht wirkt: Betrügerische Anrufe im Namen von Behörden gehen um über 75 Prozent zurück

Die Massnahmen gegen betrügerische Anrufe im Namen von Behörden zeigen Wirkung. Nach der Ausweitung der Kennzeichnungspflicht für Anrufe aus dem Ausland unter gespooften Schweizer Nummern gingen die Meldungen im Juli 2026 um über 75 Prozent zurück. Gleichzeitig bleibt die Cyberbedrohung hoch: Im ersten Halbjahr gingen beim Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) 27'128 freiwillige Meldungen und 200 Meldungen im Rahmen der Meldepflicht zu Angriffen auf kritische Infrastrukturen ein. Der aktuelle Halbjahresbericht des BACS zeigt zudem, wie Cyberkriminelle KI für zunehmend personalisierte Angriffe einsetzen.

20. August 2026

Neuer Webauftritt des BACS

Moderner und übersichtlicher: Die Website des BACS präsentiert sich im neuen Design der Bundesverwaltung. Vertraute Inhalte und die grundlegende Navigation bleiben erhalten, während wichtige Informationen rund um den Schutz vor Cybervorfällen und das richtige Vorgehen im Ernstfall prominenter platziert sind.

18. August 2026

Update zur Meldung zu SwissNovaChat

Aktuell erhält das BACS zahlreiche Meldungen zu Rechnungen im Zusammenhang mit einer angeblichen Dienstleistung von Swissnovachat, welche über ein Inkassobüro (Letterdata) geltend gemacht werden. Personen, die diese Dienstleistung nicht in Anspruch genommen haben, empfiehlt das BACS, der Forderung schriftlich zu widersprechen und die gesamte Korrespondenz sorgfältig aufzubewahren, falls die Forderung weiterverfolgt wird.

18. August 2026

Woche 33: Krypto-Wallet-Phishing per Post

Das BACS erhält diverse Meldungen zu Briefen, die einen QR-Code enthalten und dazu auffordern, ein dringendes Update für Krypto-Wallets herunterzuladen. Nach dem Scannen des QR-Codes werden die Empfängerinnen und Empfänger allerdings auf eine Phishing-Webseite weitergeleitet, auf der sie zur Eingabe ihrer Wiederherstellungsphrase aufgefordert werden. Durch deren Preisgabe können Angreifer die vollständige Kontrolle über das betreffende Krypto-Wallet übernehmen.

11. August 2026

Woche 32: Testen Sie Ihr KI-Wissen

Mit seiner vierteiligen Sommerserie hat das BACS aufgezeigt, wie gut aktuelle KI-Modelle sind und wo Betrüger künstliche Intelligenz bereits heute einsetzen. Nun sind Sie an der Reihe. Testen Sie Ihr Wissen und finden Sie heraus, ob Sie echte Fotos von KI-generierten Bildern unterscheiden können.

7. August 2026

Zunahme kompromittierter Webseiten mit gefälschten CAPTCHA

Das BACS beobachtet aktuell eine Zunahme kompromittierter Webseiten, welche mittels gefälschten CAPTCHAs versuchen, Besucherinnen und Besucher zum Ausführen von schädlichen Computerbefehlen zu bewegen. Dies mit dem Ziel, deren Computer mit Schadsoftware zu infizieren. Weltweit sind über 100'000 Webseiten betroffen. Dabei registriert das BACS aktuell auch eine Zunahme der Anzahl Schweizer Webseiten, die von Cyberkriminellen kompromittiert werden und Schadsoftware verbreiten.

4. August 2026

Woche 31: Was die Zukunft bringt – Interaktion im KI-Zeitalter

Der letzte Teil der BACS-Sommerserie widmet sich dem Thema KI-generierter und interaktiver Videos, die anhand von bestehenden Bildern und Audioaufnahmen erstellt werden sowie der zukünftigen Entwicklung in diesem Bereich. Dank der künstlichen Intelligenz (KI) können auf rasche Weise Videos mit Hilfe von statischen Bildern generiert werden. Für das Klonen einer Stimme wird aktuell eine Audiodatei von ungefähr 10 Sekunden benötigt.

31. Juli 2026

Kryptowallet-Phishing: Briefe mit QR-Code im Umlauf

Das BACS hat Meldungen zu Briefen erhalten, die einen QR-Code enthalten und dazu auffordern, ein dringendes Update für diverse Kryptowallets herunterzuladen. Nach dem Scannen des QR-Codes werden die Empfängerinnen und Empfänger allerdings auf eine Phishing-Webseite weitergeleitet, auf der sie zur Eingabe ihrer Recovery-Wörter aufgefordert werden. Durch deren Preisgabe können Angreifer die vollständige Kontrolle über das betreffende Kryptowallet übernehmen. Geben Sie niemals Passwörter an Dritte weiter.

28. Juli 2026

Woche 30: Aktuelle Betrugsvarianten mit KI-generierten Bildern und Videos

So genannte Deepfakes werden häufig eingesetzt, um mit gefälschten Interviews prominenter Personen betrügerische Investitionsangebote zu bewerben. Sie können aber auch für Mobbing oder Erpressung missbraucht werden, indem Menschen in kompromittierenden Situationen dargestellt werden. Im dritten Teil der Sommerserie beleuchtet das BACS das Thema «Face-Swapping»: Mithilfe von KI lassen sich Gesichter heute in kürzester Zeit und mit geringem Aufwand täuschend echt austauschen.

21. Juli 2026

Woche 29: Erkennen von KI-generierten Texten und Webinhalten

Mit künstlicher Intelligenz (KI) generierte Textinhalte sowie Webseiten sind immer schwieriger zu erkennen. Meldungen an das BACS zu E-Mails und Webseiten, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt wurden, nehmen weiter zu. Da sich KI-Modelle laufend verbessern, verschwinden viele der bisherigen Erkennungsmerkmale. Umso wichtiger ist es, die verbleibenden Warnsignale zu kennen. In der zweiten Ausgabe der Sommerserie zeigt das BACS, wie das Erkennen von KI-generierten Texte und Webseiten erleichtert werden kann.

14. Juli 2026

Woche 28: Gegenwart und Zukunft bei der Erkennung von KI-generierten Bildern

Künstliche Intelligenz ist längst Teil des Alltags und wird zunehmend auch für Betrugsversuche eingesetzt. Täuschend echte E-Mails, professionell gestaltete Webseiten oder KI-generierte Bilder lassen sich heute in wenigen Minuten erstellen. In der diesjährigen Sommerserie zeigt das BACS, wie Betrüger KI-generierte Bilder nutzen und woran sich Fälschungen erkennen lassen.

7. Juli 2026

Woche 27: Sicher in die Ferien – Cybertipps für die Reisezeit

Die Ferienzeit ist auch Hochsaison für Cyberkriminelle. Gefälschte Buchungsplattformen, betrügerische Ticketseiten oder gestohlene Smartphones können die geplante Erholung schnell in puren Stress kippen lassen. Mit einigen einfachen Vorsichtsmassnahmen lassen sich die Risiken deutlich reduzieren.

1. Juli 2026

Warnung vor SwissNovaChat / SwissNovaCare

Das BACS erhält derzeit etliche Meldungen zu den Websites swissnovachat.ch und swissnovacare.com. Deren Geschäftsmodell ist es, Rechnungen zu verschicken, obwohl kein entsprechendes Abonnement abgeschlossen worden ist. Im Impressum der Webseites ist «Margot Brands Ltd» aus Hong Kong aufgeführt. Möglicherweise werden noch weitere Websites von den selben Urhebern betrieben. Ignorieren Sie solche Nachrichten, klicken Sie auf keine Links und leisten Sie keine Zahlungen.

30. Juni 2026

Woche 26: Wenn das Update zur Falle wird - Schadsoftware über gefälschte Zoom-Einladungen

Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) verzeichnet in den letzten Wochen Meldungen zu einer Betrugsmasche, bei der Cyberkriminelle das Vertrauen in Videokonferenz-Plattformen ausnutzen. Über Einladungen zu einem gefälschten Zoom Meeting werden die Opfer dazu gebracht, ein vermeintlich notwendiges «Update» herunterzuladen, das in Wirklichkeit Schadsoftware oder ein Fernwartungs-Tool enthält. International werden Varianten nach demselben Muster auch bei Microsoft Teams und Google Meet beobachtet.

26. Juni 2026

Cyberresilienz-Assessment: Wie resilient sind Schweizer Gemeinden und Unternehmen gegen Cyberangriffe?

Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) hat ein standardisiertes Instrument zur Beurteilung der Cyberresilienz entwickelt und dieses im Kanton Aargau erstmals unter realen Bedingungen erprobt. Die Ergebnisse zeigen: Grundlegende IT-Schutzmassnahmen sind vorhanden, doch ein ganzheitliches, prozessorientiertes Resilienzkonzept fehlt in vielen Organisationen noch.

23. Juni 2026

Woche 25: Gefälschte Sprachnachrichten verbreiten Schadsoftware und zielen auf Zugangsdaten

Letzte Woche verzeichnete das BACS vermehrt Meldungen zu einer Betrugsmasche, bei der angebliche Sprachnachrichten («Voicemails») per E-Mail versendet werden. Die Täterschaft missbraucht dabei das Design bekannter Microsoft-Dienste, um Opfer entweder auf Phishing-Seiten zu locken oder sie zur Installation von Schadsoftware zu verleiten.

17. Juni 2026

Cyber Security Forum – Industrie und Handel

Cyberangriffe auf Lieferketten und Handelsbetriebe stellen auch in der Schweiz ein wachsendes Risiko dar. Der Industrie- und Handelssektor ist aufgrund seiner starken Digitalisierung und engen Vernetzung besonders exponiert: Störungen in Liefer-, Logistik- oder Zahlungssystemen können weitreichende Folgen haben. Um den Informationsaustausch zu stärken und die Resilienz im Sektor zu fördern, führten das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und die Markant AG am 16. Juni 2026 gemeinsam das «Cyber Security Forum - Industrie und Handel» durch.

16. Juni 2026

Woche 24: Phishing im Briefkasten – Gefälschter QR-Code auf Abholungseinladung

Letzte Woche erhielt das BACS eine Meldung zu einer raffinierten Betrugsmasche, die ein physisches Dokument mit digitalen Phishing-Techniken kombiniert. Die Täterschaft deponiert gefälschte Abholungseinladungen («Avis de passage») im Namen der Schweizerischen Post in den Briefkästen der potenziellen Opfer.

12. Juni 2026

«Cyber Europe»-Übung 2026: Die Schweiz testet ihre Cyberresilienz im Bahn- und Schifffahrtssektor

Am 10. und 11. Juni 2026 nahm die Schweiz an der «Cyber Europe 2026» teil, der grössten europäischen Cybersicherheitsübung, die von der Europäischen Agentur für Cybersicherheit (ENISA) organisiert wird. Bei der diesjährigen Ausgabe wurde die Cybervorfallsbewältigung des Schienen-und Schiffssektors trainiert. Unter der Leitung des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS) waren verschiedene nationale Behörden sowie Betreiberinnen kritischer Infrastrukturen in die Übung involviert.

9. Juni 2026

Woche 23: Stellensuchende im Visier – Phishing, Betrug und Schadsoftware im Bewerbungsprozess

Stellensuchende geraten zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen. Die Hoffnung auf eine neue Stelle sowie die damit verbundene Bereitschaft, rasch zu reagieren und sich auf unbekannte Abläufe einzulassen, senken die Wachsamkeit. Die Angreifer nutzen dies gezielt aus und setzen dabei ihr gesamtes Repertoire ein. Von Phishing über klassischen Betrug bis hin zur Verteilung von Schadsoftware.

3. Juni 2026

KMU im Fokus: Wie Sie Cyberangriffe erkennen und abwehren

Cyberangriffe treffen längst nicht mehr nur Grossunternehmen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geraten zunehmend in den Fokus von Phishing, Ransomware und Social Engineering. Gleichzeitig fehlen oft Zeit, Ressourcen oder Orientierung, um IT-Sicherheit strukturiert anzugehen. Um KMU den Einstieg ins Thema Cybersicherheit zu erleichtern, führten das BACS, ITSec4KMU und der SVV am 2. Juni 2026 einen Sensibilisierungsanlass durch. Ausserdem wird das BACS am 2. und am 9. September 2026 zwei Online-Brownbag-Lunches für Schweizer KMU durchführen, um das Notfallkonzept-Modell sowie die dazugehörigen Hilfsmittel vorzustellen.

2. Juni 2026

Woche 22: Gezielte Phishing-Welle im Namen von Buchungsplattformen und Hotels

Momentan verzeichnet das BACS einen Anstieg an Meldungen zu betrügerischen WhatsApp-Nachrichten im Zusammenhang mit Hotelbuchungen. Die Täterschaft nutzt dabei besonders perfide und glaubwürdige Maschen, um an die Kreditkartendaten der Opfer zu gelangen.

1. Juni 2026

Cyberresilienz im Kontext von Grossveranstaltungen und internationalen Konferenzen

Grossveranstaltungen und internationale Konferenzen werden gerne als Trittbrett für Cyberangriffe verwendet. Das Bundesamt für Cybersicherheit rechnet daher auch wieder im Umfeld der Durchführung des von Frankreich organisierten G7-Gipfel vom 15. bis 17. Juni 2026 in Évian mit Störmanövern im Cyberraum. Um bei Organisationen, die im Kontext solcher Veranstaltungen stehen, die Cyberrisiken zu minimieren, gilt es, die wichtigsten generellen Schutzmassnahmen umzusetzen. Das BACS hat dazu Empfehlungen mit den wichtigsten Schutzmassnahmen publiziert.

28. Mai 2026

Technologiebetrachtung für die sichere verteilte Verarbeitung schützenswerter Informationen

In Unternehmen gibt es viele Informationen, die dahingehend geschützt werden müssen, dass sie vertraulich, unverändert und jederzeit verfügbar bleiben. Während es für Speicherung und Übertragung gute Lösungen gibt, ist der Schutz bei der Verarbeitung oft noch schwierig. Besonders wenn mehrere Beteiligte zusammenarbeiten, etwa auf digitalen Plattformen. In dieser Technologiebetrachtung werden die Anforderungen an eine sichere verteilte Verarbeitung von schützenswerten Informationen zusammengestellt, eine geeignete Zielarchitektur vorgeschlagen, und Empfehlungen für entsprechende Entwicklungs- und Beschaffungsprojekte abgegeben.

26. Mai 2026

Woche 21: Gefälschter Wettbewerb – Hacker kapern WhatsApp-Konten mit Abstimmungs-Trick

Das BACS beobachtet aktuell eine raffinierte Masche, mit der Cyberkriminelle WhatsApp-Konten übernehmen. Die Opfer erhalten von einem vermeintlich bekannten Kontakt die Bitte, bei einem Wettbewerb für ihr Kind abzustimmen. Wer dem Link folgt und auf der betrügerischen Website arglos einen Verifizierungscode eingibt oder einen speziellen QR-Code scannt, verliert umgehend den Zugriff auf sein eigenes WhatsApp-Konto. Der Wochenrückblick zeigt, wie sich ein solcher Angriff verhindern lässt und wie man sein WhatsApp-Konto im Falle eines Hacks wieder zurückerhält

20. Mai 2026

Fortschritte bei der Stärkung der Cybersicherheit

Die Schweiz kommt bei der Stärkung der Cybersicherheit voran. Der aktuelle Umsetzungsbericht zur Nationalen Cyberstrategie (NCS) dokumentiert den Stand der Arbeiten im Jahr 2025 und zeigt, dass in den laufenden Vorhaben Fortschritte erzielt wurden. Zudem zeigt der Bericht auf, mit welchen Massnahmen der zunehmenden Bedeutung von künstlicher Intelligenz (KI) im Bereich der Cybersicherheit begegnet wird. Der Bundesrat wurde in seiner Sitzung vom 20. Mai 2026 über den Bericht informiert.

19. Mai 2026

Woche 20: Wenn der Hype zur Falle wird – Ticketbetrug rund um WM & Co.

Die Eishockey-Weltmeisterschaft hat gerade begonnen, und auch die Fussball-Weltmeisterschaft steht schon in den Startlöchern. Doch nicht nur die Fans fiebern solchen Grossereignissen entgegen, auch Betrüger sehen darin eine Gelegenheit, Profit zu machen und Anhänger zu täuschen. So erhielt das BACS in der vergangenen Woche mehrere Meldungen zu Webseiten rund um die Fussball-WM, die die offiziellen Ticketverkaufsstellen kopieren. Aber auch unabhängig von Grossveranstaltungen nutzen Kriminelle jede Chance, um Personen auf der Suche nach Tickets hereinzulegen.

18. Mai 2026

Sicher durch die Krise: Das Notfallkonzept als Schlüssel zur Cyberresilienz

Das BACS unterstützt Unternehmen und Organisationen in der Schweiz dabei, ihre Cyberresilienz gezielt und effizient zu stärken. Zu diesem Zweck wurde auf Basis der bestehenden Hilfsmittel für Schweizer Gemeinden eine speziell auf die Bedürfnisse von KMU angepasste Version des Notfallkonzepts publiziert. Das BACS führt am 2. und am 9. September 2026 je einen Online-Brownbag-Lunch für Schweizer KMU durch, um das Notfallkonzept-Modell sowie die dazugehörigen Hilfsmittel vorzustellen. Es wird auch am Anlass von ITSec4KMU am 2. Juni 2026 präsentiert.

12. Mai 2026

Woche 19: Vorschussbetrug – Eine alte Masche, die sich immer wieder neu erfindet

Eine angebliche Erbschaft, ein vermeintlicher Lotteriegewinn oder eine grosszügige Spende: Um an das versprochene Geld zu gelangen, sollen lediglich Gebühren im Voraus bezahlt werden. Was zunächst verlockend klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als klassischer Vorschussbetrug. Diese Betrugsmasche ist keineswegs neu. Seit Jahrhunderten täuschen Kriminelle ihre Opfer auf diese Weise. Dass sie bis heute erfolgreich ist, liegt vor allem an ihrer ständigen Anpassungsfähigkeit. Immer wieder greifen Betrüger aktuelle Themen und Ereignisse auf, um ihre Geschichten glaubwürdig erscheinen zu lassen. Gegenwärtig nutzen Cyberkriminelle gezielt geopolitische Krisen, um Seriosität vorzutäuschen, Vertrauen aufzubauen und schliesslich Geld zu ergaunern.

7. Mai 2026

Wenn ein Versprechen nach viel Geld zum Vorschussbetrug wird

Es wäre doch so einfach: Ohne Aufwand an viel Geld kommen. Genau diese Hoffnung nutzen Täter beim Vorschussbetrug mit der falschen Erbschaft aus. Was als überraschende Chance beginnt, endet jedoch nicht in einer Auszahlung, sondern in immer neuen Forderungen nach Gebühren, Steuern oder anderen Kosten, während das versprochene Vermögen gar nicht existiert.

5. Mai 2026

Woche 18: Paket-Phishing mit perfider Fortsetzung – Die Masche des «Double Phishing»

In der vergangenen Woche wurden dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) wieder vermehrt betrügerische Nachrichten im Namen bekannter Paketdienstleister gemeldet, beispielsweise im Namen der Schweizerischen Post, von DHL oder DPD. Besonders perfide ist jedoch eine aktuelle Weiterentwicklung dieser Masche: Das sogenannte «Double Phishing», bei dem die Täter nach dem Datenklau auch noch telefonisch Kontakt aufnehmen.

1. Mai 2026

Einsatz von KI beim Schwachstellenmanagement – Einordung des BACS

Die Nutzung von KI-Systemen wird in Fachkreisen intensiv diskutiert. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) verzeichnet in diesem Zusammenhang eine wachsende Zahl an Anfragen aus Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Aus diesem Grund hat das BACS seine Einschätzungen zusammengefasst.

30. April 2026

Paket Abofalle: Wenn CHF 1.99 zur teuren Falle werden

Obwohl heutzutage Phishing- oder Betrugsnachrichten in vielen Fällen erkannt und gelöscht werden, bleibt die Paketbetrugsmasche erfolgreich. Paketbenachrichtigungen wirken glaubwürdig, weil sie an alltägliche Lieferprobleme anknüpfen und man für weitere Informationen nur einen Link anklicken soll. Wer den Link anklickt, landet jedoch auf betrügerischen Webseiten, wo Kreditkartendaten verlangt oder Betroffene in eine Abofalle geführt werden. Gerade durch die  zunehmende Nutzung von Zustelldiensten wird es immer schwieriger, ein echtes Lieferproblem von einer Fälschung zu unterscheiden.

28. April 2026

Woche 17: «Hallo Mami, mein Handy ist kaputt» – Betrüger nutzen verstärkt iMessage

Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) erhält aktuell wieder sehr viele Meldungen zum sogenannten «Hallo Mami/Papi»-Betrug. Auffällig an diesen Meldungen: Die Betrüger nutzen für ihre Kontaktaufnahme fast ausschliesslich Apples Nachrichtendienst iMessage. Dabei verwenden sie oft ausländische Vorwahlen oder iCloud-E-Mail-Adressen und schreiben teilweise sogar auf Schweizerdeutsch.

23. April 2026

«Sicher unterwegs – online und offline» - Sensibilisierungsmassnahmen an der BEA 2026

Um der Bevölkerung die Cybersicherheit näherzubringen, tritt das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) an der Berner Publikumsmesse BEA zwischen dem 24. April und dem 3. Mai 2026 mit einem interaktiven Erlebnisstand auf. Gemeinsam mit der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP), den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), der Post, «E-Banking – aber sicher!» der Hochschule Luzern und Netpathie zeigt das BACS, wie konkret digitale Gefahren sind und wie man sich mit einfachen Massnahmen wirksam schützen kann.

21. April 2026

Woche 16: Ein Passwort für viele Konten – dies birgt hohe Risiken

Das BACS erhält regelmässig Meldungen von Personen, deren Online-Konten unbefugt übernommen wurden, obwohl sie ihr Passwort nie weitergegeben haben. Was viele dabei nicht wissen: Oft reicht bereits ein einziges kompromittiertes Passwort aus, um nicht nur ein, sondern gleich mehrere Konten zu gefährden. Wer dasselbe Passwort für verschiedene Dienste verwendet, ermöglicht es Cyberkriminellen, mit einem einzigen Treffer eine ganze Kettenreaktion auszulösen. Besonders folgenschwer wird es, wenn darüber weitere Konten über die Funktion «Passwort vergessen» zurückgesetzt und übernommen werden können.

20. April 2026

Wenn ein Passwort mehrere Konten gefährdet

Starke und komplexe Passwörter sind ein wichtiges Element, um den Zugang zu Internetdiensten richtig zu schützen. Gleichzeitig sind sie aber oft schwer zu merken. Genau dies verleitet viele Menschen dazu, dasselbe Passwort für mehrere Dienste zu verwenden oder Passwörter nach einem wiederkehrenden Muster aufzubauen. Beides vermindert die Sicherheit deutlich und die Gefahr der Passwort-Wiederverwendung wird oft unterschätzt.

14. April 2026

Woche 15: Falsche Bankmitarbeiter fordern Installation von Fernwartungssoftware

Das BACS verzeichnet eine Häufung von Meldungen zu betrügerischen Telefonanrufen, sogenanntem Voice Phishing oder «Vishing». Kriminelle geben sich am Telefon als Mitarbeitende bekannter Schweizer Banken aus, um angebliche Fehlbuchungen zu stoppen. Aber auch das BAKOM wird neuerdings für diese Betrugsvariante missbraucht. Das perfide Ziel der Täterschaft: Die Opfer sollen eine Fernwartungssoftware wie «AnyDesk» installieren, wodurch die Betrüger die volle Kontrolle über den Computer erlangen.

13. April 2026

E-Banking-Phishing: Wenn der Anruf der «Bank» zur Falle wird

Fast täglich landen Phishing- oder Betrugsversuche in unseren Posteingängen oder auf unseren Smartphones. Viele dieser kriminellen Kontaktaufnahmen werden erkannt und gelöscht. Doch gerade im Umfeld von E-Banking genügen oft ein glaubwürdig formulierter Anruf, eine scheinbar offizielle Telefonnummer oder eine SMS mit Bestätigungscode, damit Betrüger an sensible Daten gelangen. Solche Situationen bergen erhebliche Risiken. Die nationale Sensibilisierungskampagne S-U-P-E-R.ch 2026 mit dem Motto «SUPER, oder?» erinnert deshalb daran, Informationen immer auf ihre Plausibilität zu prüfen und sich an die bekannten Cybersicherheitsstrategien zu halten.

9. April 2026

«SUPER, oder?» – Start der nationalen Sensibilisierungskampagne für Cybersicherheit 2026

Phishing- und Betrugsversuche sind weit verbreitet und werden oft erkannt, sodass angemessene Cybersicherheitsmassnahmen ergriffen werden. Dennoch bestehen Unsicherheiten, da KI-gestützte Nachrichten zunehmend personalisiert sind und dadurch noch authentischer wirken. Diese Ambivalenz wird unter dem Motto «SUPER, oder?» in einer neuen Sensibilisierungskampagne zur Cybersicherheit aufgenommen. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS), die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) und die kantonalen und städtischen Polizeikorps, die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die Schweizerische Post und der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) lancieren vom 13. April bis 10. Mai 2026 einen weiteren Teil der nationalen Kampagne «S-U-P-E-R.ch», um das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Cybersicherheit zu stärken.

7. April 2026

Woche 14: «Romance Scam» im Wandel – Mit KI zur perfekten Täuschung

So genannte «Romance Scams» verursachen erhebliche finanzielle Schäden und setzen die Betroffenen auch emotional stark unter Druck. Täter bauen auf Social-Media-Plattformen und Partnerbörsen fingierte Beziehungen auf, um die Opfer später zu Zahlungen zu bewegen. Neuerdings nutzen die Betrüger zusätzlich KI‑generierte Bilder, um ihre Behauptungen weiter zu untermauern. Ein angeblicher medizinischer Notfall wurde dabei gezielt als Druckmittel eingesetzt. Der Fall zeigt, dass die Täterschaft mittlerweile künstliche Intelligenz in einer Vielzahl von Betrugsvarianten verwendet.

7. April 2026

Warnung: E-Vignette Phishing E-Mails

Zur Zeit gehen beim BACS Meldungen über E-Mails ein, in denen behauptet wird, dass die E-Vignette aufgrund eines Abrechnungsproblems deaktiviert worden sei. Die E-Mail führt auf eine Phishing-Seite. In der E-Mail wird die allgemeine E-Mail-Adresse des BACS angegeben. Die E-Mail stammt nicht vom BACS. Ignorieren und löschen Sie die Nachricht.

31. März 2026

Woche 13: Phishing-Mails im Namen von Kleinanzeigenplattformen – Erstverkäufer im Visier

Momentan kommt es zu gezieltem Missbrauch von Verkaufsinseraten auf Kleinanzeigenplattformen. Darüber berichtete Cybercrimepolice.ch letzte Woche. Das BACS hat in diesem Zusammenhang ein weiteres und bislang wenig bekanntes Phänomen beobachtet: Personen, die erstmals einen Artikel auf Ricardo inserieren, werden gezielt mit täuschend echten Phishing-E-Mails angegriffen. Die Nachrichten tragen das offizielle Logo der Plattform, sind sprachlich korrekt verfasst und erwecken den Anschein, eine legitime Sicherheitsmassnahme von Ricardo zu sein. Wer die Plattform noch nicht gut kennt, hat kaum eine Chance, die Fälschung auf den ersten Blick zu erkennen.

30. März 2026

Cyberbedrohungslage bleibt hoch – Angriffe werden gezielter und komplexer

Der heute veröffentlichte Halbjahresbericht des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS) beschreibt die relevanten Vorfälle und Entwicklungen im Kontext der Cyberbedrohungen gegen die Schweiz und international im zweiten Halbjahr 2025. Neben den freiwilligen Meldungen zu Cybervorfällen werden erstmals die meldepflichtigen Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen ausgewiesen, die seit dem 1. April 2025 gemeldet werden müssen. Bei den freiwilligen Meldungen blieb der Meldeeingang auf hohem Niveau stabil, doch ihre Ausprägungen entwickeln sich weiter und werden gezielter. Für einen wirksamen Schutz ist eine enge nationale sowie internationale Zusammenarbeit von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft wichtig.

27. März 2026

Internationale Zusammenarbeit im Zentrum der RSAC-Konferenz 2026

Die zunehmend herausfordernde geopolitische Situation hinterlässt auch im Cyberraum ihre Spuren. Umso entscheidender ist der internationale Austausch und die enge Zusammenarbeit. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus über 45 Ländern diskutierte Florian Schütz an der RSAC Conference 2026 in San Francisco zentrale Fragen rund um Künstliche Intelligenz, Regulierung und globale Kooperation.

24. März 2026

Woche 12: Betrügerische Jobangebote auf Websites angeblicher Schweizer Firmen

Betrügerische Jobangebote gibt es in verschiedenen Varianten und in verschiedenen Qualitäten. Vor einigen Jahren richteten sich die Betrüger vor allem an Stellensuchende im Bereich Gastronomie. Interessierte sollten in diesen Fällen fiktive Krankenkassenbeiträge im Voraus zahlen. Danach folgten Jobangebote, bei denen auf fiktiven Plattformen Aufträge erledigt werden sollten, für die man mehr zahlen sollte, als dass man verdient hat. In der neuesten Variante werden nicht nur Schweizer Firmen erfunden, sondern auch bestehende Firmen kopiert. In einigen Fällen werden die Jobanzeigen sogar in Zeitungen publiziert.

23. März 2026

BACS-Direktor Florian Schütz an der RSAC-Konferenz in San Francisco

Der Direktor des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS), Florian Schütz, besucht vom 23. bis 26. März 2026 die RSAC-Konferenz in San Francisco. Die Konferenz gehört zu den weltweit führenden Veranstaltungen im Bereich der IT- und Cybersicherheit und bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und Verwaltung zusammen. Florian Schütz tauscht sich an verschiedenen Panels sowie in bilateralen Gesprächen mit Vertretern aus Industrie und internationalen Organisationen aus.

17. März 2026

Woche 11: Angreifer versuchen, Firmen und auch das BACS auszutricksen

Vermehrt melden sich Unternehmen beim BACS, nachdem sie verdächtige Rechnungen per E‑Mail erhalten haben. Den Nachrichten ist jeweils eine ZIP-Datei angefügt, die wiederum eine HTML-Datei enthält. Auf den ersten Blick wirkt die darin dargestellte Rechnung unscheinbar: Keine Links, keine Auffälligkeiten, keinerlei Hinweise auf Schadsoftware. Doch dieser Eindruck täuscht. Der aktuelle Wochenrückblick zeigt eindrücklich, wie viel Aufwand die Angreifer betreiben, um ihre Angriffe zu verschleiern und Vertrauen zu erwecken.

10. März 2026

Woche 10: Alte Betrugsmaschen in neuem Kleid

Betrüger versuchen kontinuierlich, ihre Methoden anzupassen, um Internetnutzerinnen und -nutzer zu täuschen. In der vergangenen Woche sind dem BACS zwei neue Betrugsvarianten gemeldet worden, die auf bestehenden Phänomenen basieren oder verschiedene Betrugsvarianten kombinieren.

3. März 2026

Woche 9: Wenn die alte Domäne in die falschen Hände gerät

Das BACS erhält immer wieder Meldungen von Firmen oder Vereinen, dass ihre aufgegebene Website plötzlich wieder online erscheint. Die Inhalte sind dabei unterschiedlich. In einigen Fällen taucht eine identische Website auf, in anderen Fällen befinden sich auf der reaktivierten Website pornographische Inhalte oder dubiose Angebote. Was steckt in diesen Fällen dahinter?

28. Februar 2026

Warnung: Erpresserische E-Mails im Umlauf

Derzeit werden dem BACS E-Mails gemeldet, in denen Erpresser behaupten, im Besitz von Kreditkartendaten, Führerausweisdaten und Sozialversicherungsnummern sowie weiteren Daten zu sein. Sie drohen, diese im Darknet zu verkaufen. Die E-Mails scheinen oft von der Adresse des Empfängers selbst zu stammen. Dies ist jedoch nicht der Fall. Die Absenderadresse ist gefälscht. Die E-Mail ist ein Bluff. Ignorieren Sie diese und lassen Sie sich nicht einschüchtern.

24. Februar 2026

Woche 8: «ClickFix» – Wenn eine vermeintliche Fehlerbehebung oder Verifikation eine Malware installiert

Aktuell beobachtet das BACS eine Zunahme von Meldungen zu der Infektionsmethode «ClickFix». Dabei werden Nutzerinnen und Nutzer durch vorgetäuschte technische Probleme dazu verleitet, schädlichen Code selbstständig in die Kommandozeile ihres Computers einzufügen und auszuführen. Die Masche umgeht geschickt technische Sicherheitsmassnahmen, da die Opfer die Infektion ihres Systems faktisch selbst autorisieren.

18. Februar 2026

Besserer Schutz der kritischen Infrastrukturen in der Schweiz

Der Bundesrat will kritische Infrastrukturen, die für Bevölkerung und Wirtschaft der Schweiz essenziell sind, besser gegen Ausfälle aller Art schützen. Auch die wichtigsten elektronischen Daten von Bund, Kantonen und kritischen Infrastrukturen sollen einen besseren Schutz gegen Cyberangriffe und Manipulation erhalten. Deshalb hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 18. Februar 2026 entschieden, in Umsetzung zweier überwiesener Motionen die Arbeiten für entsprechende Gesetzesentwürfe voranzutreiben, um die Resilienz und die Datensicherheit kritischer Infrastrukturen zu verbessern.

17. Februar 2026

Woche 7: Wenn Betrüger bis an die Haustür kommen

Meldungen zu Anrufen im Namen angeblicher Behörden gehören seit Monaten zu den am meisten an das BACS gemeldeten Fällen. Besonders häufig geben sich die Täter dabei als Mitarbeitende von Polizeibehörden aus. Aktuell zeigt das Phänomen eine Weiterentwicklung: Betrüger geben sich auch als Mitarbeitende des BACS aus. Während frühere Varianten meist auf die direkte Herausgabe von Zugangsdaten oder Finanzinformationen abzielten, kombinieren aktuelle Fälle psychologischen Druck und umfassen sowohl Fernzugriff auf den Computer als auch ein physisches Erscheinen am Wohnort der Opfer.

16. Februar 2026

Jahresbericht Bundesamt für Cybersicherheit 2025: Konsolidierte Strukturen, gestärkte Wirkung

Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) blickt auf ein Jahr der Konsolidierung und Stärkung seiner operativen Fähigkeiten zurück. Mit der Einführung der Meldepflicht für Cyberangriffe auf Betreiberinnen kritischer Infrastrukturen hat das BACS 2025 einen wichtigen Meilenstein erreicht. Der heute veröffentlichte Jahresbericht gibt einen Überblick über die Tätigkeiten des BACS, zeigt die wichtigsten Weiterentwicklungen auf und verdeutlicht, welchen Beitrag das Amt zur Stärkung der Cybersicherheit der Schweiz leistet.

13. Februar 2026

Florian Schütz an der internationalen Cybersicherheitskonferenz in München

Im Rahmen der Münchner Cybersicherheitskonferenz und der Münchner Sicherheitskonferenz (MSK) nahm Florian Schütz, Direktor des Bundesamtes für Cybersicherheit, an mehreren hochrangigen internationalen Treffen und Podiumsdiskussionen teil. Im Zentrum standen strategische Fragen der Cybersicherheit sowie die Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit.

10. Februar 2026

Woche 6: «Subscription Bombing» – Wenn das E-Mail-Postfach unter Beschuss steht

In der vergangenen Woche erreichten das BACS vermehrt Meldungen über ein Phänomen, das auf den ersten Blick wie massiver Spam wirkt, in Wahrheit aber ein gezieltes Ablenkungsmanöver von Cyberkriminellen ist: Das sogenannte «Subscription Bombing».

3. Februar 2026

Woche 5: Weltweite «SharePoint»-Phishing-Welle – auch die Schweiz ist betroffen

In den letzten Wochen erhielt das BACS Meldungen zu E-Mails, in denen vorgegeben wurde, dass der Absender eine Datei auf der Microsoft-Plattform «SharePoint» geteilt habe. Der angegebene Link führt tatsächlich auf die korrekte «SharePoint»-Plattform. Welche bösartigen Absichten hinter der E-Mail stecken, was der Hintergrund dafür ist und was das für die Benutzer bedeutet, beschreibt der aktuelle Wochenrückblick.

27. Januar 2026

Woche 4: «Dringende Überweisung» – CEO-Betrug bleibt ein Dauerbrenner für KMU

Der sogenannte CEO-Betrug gehört nach wie vor zu den am meisten dem BACS gemeldeten Betrugsmethoden und hat im vergangenen Jahr verglichen mit 2024 von 719 auf 971 Fälle zugenommen. Auch in der vergangenen Woche gingen beim BACS erneut Meldungen ein, die zeigen, dass die Täter ihre Masche stetig verfeinern. Sie setzen nicht mehr ausschliesslich auf gefälschte E-Mails, sondern auch gezielt auf psychologische Manipulation und künstliche Intelligenz. Wie Sie die subtilen Warnsignale im Arbeitsalltag erkennen, beleuchtet der aktuelle Wochenrückblick.

21. Januar 2026

Das BACS und der SIA rücken Cybersicherheit an der Swissbau 2026 in den Fokus

An der Messe für Bau- und Immobilienwirtschaft Swissbau 2026 in Basel vom 20. bis 23. Januar 2026 setzen das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) einen Schwerpunkt auf Cyberrisiken in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Bei verschiedenen Veranstaltungen werden die zunehmende Bedrohungslage durch Cyberangriffe aufgezeigt und den Unternehmen konkrete Handlungsempfehlungen für die Cybersicherheit entlang der Lieferkette abgegeben.

20. Januar 2026

Woche 3: Wenn Hacker Suchmaschinenoptimierung betreiben

Suchmaschinen gelten für viele Nutzende als verlässlicher Wegweiser im Internet. Die angezeigten Resultate vermitteln den Eindruck, geprüfte und relevante Inhalte bereitzustellen. Doch genau dieses Vertrauen wird durch Betrüger ausgenutzt. Diese manipulieren Suchergebnisse gezielt, um Nutzende auf betrügerische Webseiten umzuleiten, oft ohne, dass Webseitenbetreibende oder Besucherinnen und Besucher dies sofort bemerken.

16. Januar 2026

Cyberresilienz im globalen Dialog: Das BACS am WEF 2026

Durch die Teilnahme von Florian Schütz am World Economic Forum (WEF) 2026 nutzt das BACS die internationale Plattform, um den Dialog mit Politik, Wirtschaft und Fachkreisen zu zentralen Fragen der Cybersicherheit zu vertiefen. Dazu führt das BACS während des WEF eine Fachveranstaltung zum Thema der geopolitischen Entwicklung, den Führungsrollen bei Schlüsseltechnologien und der digitalen Souveränität durch. Wie bereits in den Vorjahren unterstützt das BACS zudem die Organisation des WEF beim Schutz des Cyberraums.

13. Januar 2026

Woche 2: Wenn der beste Freund plötzlich Krypto-Tipps gibt – Identitätsdiebstahl auf Social Media

Stellen Sie sich vor, Sie erhalten eine Nachricht von einem guten Freund oder einer Bekannten auf Instagram. In der Nachricht wird begeistert von einer Investition erzählt, mit der man innert Stunden tausende Franken verdienen könne. Ein Screenshot des Kontostands dient als Beweis. Viele würden hier skeptisch werden – doch weil die Nachricht von einem vertrauten Profil kommt, sinkt die Hemmschwelle. Genau darauf zielen Cyberkriminelle ab. Wie die Angreifer vorgehen und warum die Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) unverzichtbar ist, zeigt der aktuelle Wochenrückblick.

8. Januar 2026

Cyberresilienz im Kontext von Grossveranstaltungen und internationalen Konferenzen

Grossveranstaltungen und internationale Konferenzen werden gerne als Trittbrett für Cyberangriffe verwendet. Das Bundesamt für Cybersicherheit rechnet daher auch wieder im Umfeld der Durchführung des World Economic Forum (WEF) im Januar 2026 mit Störmanövern im Cyberraum. Um bei Organisationen, die im Kontext solcher Veranstaltungen stehen, die Cyberrisiken zu minimieren, gilt es, die wichtigsten generellen Schutzmassnahmen umzusetzen. Das BACS hat dazu Empfehlungen mit den wichtigsten Schutzmassnahmen publiziert.

6. Januar 2026

Woche 1: E-Vignette - Vorsicht vor Phishing und irreführenden Angeboten

Der 31. Januar rückt näher und damit auch das Ablaufdatum der aktuellen Autobahnvignette. Viele Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter benötigen derzeit deshalb eine neue Vignette. Seit der Einführung der E-Vignette am 1. August 2023 wird diese zunehmend online gekauft. Der digitale Kauf ist bequem, birgt jedoch auch Risiken. Betrüger und unseriöse Anbieter nutzen diese Situation gezielt aus und locken mit täuschend echten Webseiten.

Informationen der Vorjahre